Gesundheitslexikon

A

1.1 Acerola

Achtung: Acerola-Trockenpulver enthält natürlich 13 bis 17% reines Vitamin C. Alle Acerolapulver, die eine höhere Prozentzahl (meist 25) sind mit synthetischem Vitamin C gemischt. Der reine, natürliche Vitamin C-Anteil kann dabei sogar unter 10% liegen. 

Acerola (Malpighia glabra, Syn.: Malpighia punicifolia), auch Acerolakirsche, Azerola, Ahornkirsche, Antillenkirsche, Kirsche der Antillen, Puerto-Rico-Kirsche, Westindische Kirsche, Jamaika-Kirsche, Barbados-Kirsche genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Malpighiengewächse (Malpighiaceae). Die besonders Vitamin-C-haltigen Früchte werden als Obst genutzt. 

Die Früchte der Acerola gehören zu denen mit dem höchsten Gehalt an Vitamin C; 100 g Frischsaft enthalten 1400–4500 mg des Vitamins. Daher wird die Acerolakirsche als Nahrungsergänzungsmittel zur Behandlung von Vitamin-C-Mangel verwendet.

Acerolafrüchte können roh verzehrt werden. Der Saft wird mit anderen, meist süßeren Fruchtsäften vermischt. Exportieren lässt sich die Frucht nicht, weil sie so weich und saftig ist, dass sie sofort nach der Ernte verarbeitet werden muss. Aus der Acerola-Kirsche werden Säfte hergestellt, die pasteurisiert oder tiefgefroren in den Handel kommen. Es wird auch Acerola-Pulver angeboten, das im Sprühtrocknungsverfahren gewonnen wird. Mittlerweile hat sich das schonendste Verfahren, die Gefriertrocknung durchgesetzt.

Beliebt ist die Verwendung von Saft, Fruchtfleisch, Konzentrat und Pulver
als Vitaminanreicherung anderer Fruchtsäfte,
als Säurezusatz zur Verstärkung des Eigenaromas anderer Früchte,
zur Speiseeis-, Marmeladen- und Gelee-Herstellung.

Die kugeligen Steinfrüchte haben einen Durchmesser von 10–15 mm auf, sind meist glatt und ungelappt. Die eiförmigen, nicht besonders harten Kerne sind 7–10 mm lang und 5–7 mm breit. 

Acerola ist in einem Gebiet verbreitet, das unter anderem Texas, Mexiko, Panama, Brasilien und Guatemala umfasst, auch auf Jamaika gibt es Vorkommen. Innerhalb des Verbreitungsgebietes gibt es starke Unterschiede in der Wuchsform, so findet man im nördlichen Mexiko und in Texas oftmals rankenartige Sträucher, im gesamten Mexiko, in Texas und auf Jamaika auch kleine Sträucher, während im gesamten Verbreitungsgebiet meist große Sträucher und kleine Bäume vorherrschen. Außerhalb des natürlichen Verbreitungsgebietes wird die Art selten kultiviert.

Diese Art wächst an einer Vielzahl von Standorten, von feuchten Schluchten und Flussufern über Straßenränder und feuchte Flachlandwälder bis hin zu Standorten auf trockenem Kalkstein und felsigen Berghängen. Die Standorte liegen in Höhenlagen zwischen Meereshöhe und 1600 m.

Die Früchte der Acerolakirsche werden als Obst genutzt. Sie gehören zu den Früchten mit dem höchsten Gehalt an Vitamin C, übertroffen werden sie nur noch von Camu-Camu. Camu-Camu schmeckt allerdings recht sauer.

Es gibt einen Hinweis auf eine Kreuzallergie mit Naturlatex.

Quelle: Wikipedia und Sepp Klik

1.2 Alpha-Liponsäure

Alpha-Liponsäure, genauer R-Alpha-Liponsäure 
Alpha-Liponsäure, genauer (R)-Alpha-Liponsäure, (abgekürzt LA vom englischen lipoic acid) ist ein Naturstoff, der als Coenzym in den Mitochondrien (Kraftwerken der Zelle) in allen Eukaryoten vorkommt. Eukaryoten nennt man Zellen mit einem Zellkern, wie sie bei Mensch und Tier vorkommen. Zellen ohne Zellkern nennt man Prokaryoten. 

Alpha-Liponsäure kommt als R-Form und S-Form vor. Die S-Form ist das Spiegelbild der R.-Form und unwirksam. Man nennt solche Formen mit Spiegelbildern Stereoisomere. 

Vitamin C besitzt z.B. 4, Vitamin E sogar 8 Stereoisomere. Voll wirksam ist immer nur das eine, das in der Natur vokommt, alle anderen sind künstliche Formen, die entweder ohne Wirkung oder sogar schädlich sind. 

Alpha-Liponsäure wird auch als Eckpfeiler der Anti-Oxidantien bezeichnet, da diese sowohl wässriger als auch in lipider (fettiger) Umgebung wirkt. So kann sie innerhalb und außerhalb der Zellen wirken, wo ein wässriges Milieu herrscht. Sie tut dies aber auch auf der Zellmenbran (der Zellhülle), die vorwiegend aus Lipiden (Fettstoffen) besteht. 

Beispiel: Alpha-Liponäure kann sowohl Vitamin C regenerieren, das im wässrigen Milieu zu Hause ist als auch Vitamin E, das fettlöslich ist und auf der Zellmembran die lebenswichtigen Fettsäuren schützt. 

Alpha-Liponsäure wirkt in vielen enzymatischen Reaktionen als Coenzym (Hilfsstoff für Enzyme). Alpha-Liponsäure ist ein Radikalfänger und starkes Antioxidans, das im Körper verbrauchte Antioxidantien wie Vitamin C, Vitamin E, Coenzym Q10 oder Glutathion regenerieren kann. Durch die Zufuhr von Alpha-Liponsäure kann man also andere Radikalfänger schonen. Glutathion stellt der Körper selbst her, wenn die notwendigen Bausteine vothanden sind, u.a. auch Selen. 

Alpha-Liponsäure findet auch in der Medizin vielfältige Anwendung.

C

2.1 Calciferol oder Vitamin D

Vitamin D, genauer Vitamin D3 oder Cholecalciferol 

Cholecalciferol (auch Colecalciferol oder kurz Calciol), Vitamin D3 ist das physiologisch in allen nicht-pflanzlichen Zellen, und so auch im Menschen, vorkommende Vitamin D. Da es im Körper mit Hilfe von ultraviolettem Licht (UV-B) in der Haut aus Cholesterol gebildet werden kann, ist der historische Begriff Vitamin der Definition nach nicht völlig zutreffend. In der Nahrung kommt es im Wesentlichen in Fettfischen vor oder wird den Lebensmitteln als Nahrungsergänzungsmittel zugefügt. Es hat im Körper die Funktion eines Prohormons und wird über eine Zwischenstufe zu dem Hormon Calcitriol umgewandelt. 

Vitamin D spielt eine wesentliche Rolle bei der Regulierung des Calcium-Spiegels im Blut und beim Knochenaufbau. Ein Vitamin-D-Mangel führt mittelfristig bei Kindern zu Rachitis und bei Erwachsenen zu Osteomalazie (Knochenerweichung). <br
> Eine Unterversorgung mit Vitamin-D scheint nach bisherigen Untersuchungen ein Risikofaktor für viele Erkrankungenzu sein, nicht nur wie man bis vor Kurzem annahm nur ein Risiko für den Knochenaufbau.: 

*Autoimmunkrankheiten (wie z. B. Multiple Sklerose, Morbus Crohn, Diabetes mellitus Typ 1, Systemischer Lupus erythematodes, rheumatoide Arthritis 

*Infektionskrankheiten wie Tuberkulose oder Atemwegsinfekte 
*Bluthochdruck.>br> *Vitamin D und Calcium sind schützen vor Dickdarmkrebs sowie einer Vielzahl weiterer Krebsarten, wie z. B. Brustkrebs, Leukämie, Nierenkrebs, Ovarialkarzinom, Pankreaskarzinom, sowie Karzinome des Halses, des Kopfes und des Oesophagus. 
* Osteopenie und Osteoporose Durch Zufuhr von Vitamin D lässt sich die Anzahl der Stürze von Menschen über 65 Jahren reduzieren. Die Einnahme von 700 bis 1000 IE reduzierte das Sturzrisiko um 19 Prozent. 
*Kardiovaskuläre Erkrankungen, d.h. Erkrankungen von Herz und Kreislauf 
*Metabolisches Syndrom, d.h. die Gesamtzahl der Erkrankungen, die durch massives Übergewicht entstehen wie Herz-Kreislauf-Probleme, Diabetes Typ 2, Durchblutungsstörungen, Atemnot u.a. 
*Allgemein erhöhte Sterblichkeit.
*Muskelschwäche und -schmerzen und Fibromyalgie 
Die Beeinflussung dieses Risikofaktors Vitamin-D-Mangel durch landesweite Zufuhr von Vitamin D lässt in der Summe eine Reduktion der Mortalität (Sterblichkeit) erwarten. (Hochrechnung für Deutschland). 

Die US Gesundheitsorganisation Institute of Medicine (IOM) untersuchte zwischen 2008 und 2010 das bis dato vorhandene Datenmaterial über Vitamin D und ihre Folgen für die menschliche Gesundheit. Ziel der Studie war konkrete, auf wissenschaftliche Studien basierte Empfehlungen bezüglich Vitamin D zu geben. Die Studie ergab, dass gesundheitliche Vorteile über die Knochengesundheit hinaus für Vitamin D Werte höher als 20 ng/ml wissenschaftlich umstritten sind. Der Tagesbedarf an Vitamin D wurde damit auf nicht mehr als 600 IU festgelegt, wobei die maximale tägliche Dosis auf 4000 I.E. angehoben wurde. Die Empfehlung basierte auf dem Studium von mehr als 1000 Veröffentlichungen zu Vitamin D und ist damit die größte Vitamin D Untersuchung des letzten Jahrzehnts. 

Ferner ist das Vitamin-D-System wichtig für die Entwicklung und Funktion des Nerven- und Muskelsystems. Es gibt Studien, die eine Supplementierung mit Vitamin D im Zusammenhang mit der Entstehung von Allergien bringen. Ob das auch für andere Autoimmunerkrankungen gilt, ist umstritten. Insbesondere betrachten einige Autoren den „Vitamin-D-Mangel“ als eine Folge der Erkrankung selbst. Allerdings ist die wirkungsvolle Therapie von Allergien durch Vitamin-D-erzeugende UVB-Strahlen kein Gegenargument, da sich die orale Aufnahme pharmakologisch erheblich von der endogenen Produktion in der Haut unterscheidet. 

Formen von Vitamin D 
Neben Vitamin D3 werden die folgenden Substanzen aus der Vitamin-D-Klasse unterschieden: 
Vitamin D1: Verbindung von Ergocalciferol (D2) und Lumisterol, 1:1 
Vitamin D2: Calciferol, genauer: Ergocalciferol (synthetisiert aus Ergosterol) 
Vitamin D4: 22,23-Dihydroergocalciferol (gesättigte Form von Vitamin D2) 
Vitamin D5: Sitocalciferol (synthetisiert aus 7-Dehydrositosterol) 

Biosynthese von Vitamin D3 

Die meisten Wirbeltiere, einschließlich des Menschen, decken einen Großteil ihres Vitamin-D-Bedarfs durch Sonnenbestrahlung ihrer Haut. 
Definitionsgemäß sind Vitamine Substanzen, die der Körper selbst nicht herstellen kann, aber zum Leben benötigt, und die daher zugeführt werden müssen. Die Vorstufen des sogenannten Vitamin D werden aber vom Körper selbst hergestellt. Zum im Körper vorhandenen Provitamin 7-Dehydrocholesterol (der Ausgangssubstanz der Vitamin-D-Synthese) muss dann allerdings noch Sonnenlicht hinzukommen. Vitamin D3 wird also aus historischen Gründen als Vitamin bezeichnet. Aufgrund seiner endogenen Synthese und der Tatsache, dass seine Wirkung neben dem Syntheseort auch andere Gewebe betrifft, müsste Vitamin D3 als Prohormon (Vorstufe eines Hormons) bezeichnet werden. 

Die Synthese von Vitamin D aus Cholesterin (genauer 7-Dehydrocholesterol) in der Haut durch Sonneneinstrahlung ist allerdings an bestimmte Bedingungen gebunden. Der Einstrahlungswinkel der Sonne sollte mindesten 50 Grad betragen. Das ist in unseren Breiten nur um die Mittagszeit von Mai bis August der Fall. In den restlichn Monaten kann man also davon ausgehen, dass der Körper kaum in der Lage sein wird, Vitamin D zu bilden. Hier scheint es einen Zusammenhang zu geben zwischen der hohen Osteoporoserate und den nördlichen Breitengraden. Uns in Mitteleuropa fehlt einfach die Sonne.

2.2 Calcium

Calcium c 
Calcium (fachsprachlich) oder Kalzium ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Ca. Calcium ein wesentlicher Bestandteil der Knochen.

Calcium ist ein Mengenelement (Definition: Element mit mehr als 50 mg pro kg Körpergewicht) und gehört damit nicht zu den Spurenelementen, sondern zu den Mineralstoffen. Mit einem Körperbestand von 1–1,1 kg ist Calcium der mengenmäßig am stärksten vertretene Mineralstoff im menschlichen Organismus. 99 % des im Körper vorkommenden Calciums befinden sich in Knochen und Zähnen – die calciumreiche Verbindung Hydroxylapatit (Ca5(PO4)3(OH)) verleiht ihnen Stabilität und Festigkeit. 

Gleichzeitig dienen die Knochen als Speicher für Calcium – bei Calciummangel kann ein Teil davon aus den Knochen gelöst und für andere Aufgaben zur Verfügung gestellt werden. Da sich 99% des Calciums in den Knochen befindet, bedient sich der Körper bei zu geringer Calciumzufuhr aus diesem riesigen Depot in den Knochen. 
Es dauert also Jahre, bis allmählich die Knochen so viel Calcium verloren haben, dass Osteoporose entsteht. Die Knochenentkalkung, Osteoporose, kommt deshalb vor allem bei älteren Menschen vor. Bei der heutigen oft katastrophalen Ernährung sowie Mangel an Bewegung von Jugendlichen ist Osteoporos allerdings auch schon bei jüngeren Menschen eine große Gefahr. 

Innerhalb der Zellen ist Calcium an der Erregung von Muskeln und Nerven, dem Glykogen-Stoffwechsel, der Zellteilung sowie an der Aktivierung einiger Enzyme und Hormone beteiligt. Wie erstmals Setsuro Ebashi nachwies, führt erst der Einstrom von Calcium-Ionen in die Muskelzellen zu einer Kontraktion der Muskulatur.

Außerhalb der Zellen ist Calcium an der Blutgerinnung und der Aufrechterhaltung der Zellmembranen beteiligt. Im Blut muss ständig eine bestimmte Konzentration von Calcium gegeben sein. Sie wird durch die Hormone Calcitriol, Calcitonin und Parathormon reguliert. 
Nur 0,1 % des im Körper vorhandenen Calciums findet sich im Extrazellularraum (Raum zwischen den Zellen), davon is 30–55 % an Proteine gebunden, 5–15 % liegt in Form von Komplexen vor (z. B. Calciumhydrogencarbonat, Calciumcitrat, Calciumsulfat, Calciumphosphat oder Calciumlactat). Nur ca. 50 % des extrazellulären Calciums liegt in frei ionisierter und damit in biologisch aktiver Form vor.

Zur Prävention der Osteoporose trägt eine vermehrte Calcium-Aufnahme von etwa 1 g/Tag bei (Basistherapie DVO). Wichtig ist die zusätzliche Einnahme von Magnesium (zeitversetzt) und Vitamin D. 
Und das wichtigste überhaupt: Muskeltraining. 
Ich möchte das an einigen Beispielen erklären.
Jede Veränderung in der Muskulatur, in den Knochen, in den Gelenken ist immer eine Antwort des Körpers auf auf geänderte Umweltbedingungen.

Beispiel 1:c
Sie liegen mit einer Beinverletzung lange Zeit im Bett, ohne das Bein zu bewegen. Folge: Abbau der Muskulatur. Der Körper sagt sich quasi: „Wozu brauche ich diese Muskeln, wenn das Bein nicht bewegt wird. Unnötige Muskeln verbrauchen Energie, also weg mit den Muskeln“. 

Beispiel 2: Ein Astronaut verliert nach längerer Zeit im Weltall überall am Körper durch die fehlende Schwerkraft die Muskeln. Der Körper sagt nämlich:“ Wozu brauche ich so starke Muskeln? Sie sind nur lästig, denn sie verbrauchen Energie, die ich in Form von Nahrung einsparen kann. Also baue ich die unnötigen Muskeln ab.“ 
c
Beispiel 3:c
Sie trainieren täglich Ihren Bizepsmuskel. (Das ist der Muskel, der den Unterarm zum Oberarm zieht) Hierbei werden sowohl der Muskel wachsen als auch die Armknochen sich verstärken. Der Körper sagt sich nach einiger Zeit: „Der Bizeps und die Armknochen werden täglich belastet, also werde ich sie etwas verstärken.“
Man nennt dieses Prinzip Anpassung (Adaption).
Jedes Training ist nichts anderes als Adaption. Aber wichtig: Der Körper reagiert nicht sofort. Er wartet ab, ob das Training nicht etwa eine „Eintagsfliege“ war. Es wäre ja Unsinn, dann sofort Muskeln und Knochen zu verstärken. 

Merke: Training hat nur dann Erfolg, wenn es regelmäßig über einen längeren Zeitraum mit entsprechend hoher Belastung stattfindet. 
Es ist völlige Zeitverschwendung, nur gelegentlich zu trainieren. Dabei findet keine Adaption, also kein Trainingseffekt statt. 

Bezogen auf Osteoporosevorbeugung heißt das: Ich muß neben der Einnahme von Calcium, Magnesium und Vitamin D unbedingt regelmäßig die Muskeln bewegen. Denn diese üben einen entsprechenden Wachstumsreiz auch auf die Knochen aus, denn ohne starke Knochen würden die starken Muskeln brechen die Knochen brechen.

Ein erschreckendes Beispiel:
Beim Doping durch sog. Anabolika, wachsen die Muskeln schnell, ohne dass auch der entsprechende Reiz für die Knochen und Sehnen vorliegt, d.h. die Muskeln wachsen schneller als die Knochen. Folge: Knochenbrüche und Sehnenrisse, die im Leistungssport häufig vorkommen. 

Calcium ist ein wichtiger Parameter in der Diagnostik des Knochen- und Calciumstoffwechsels Ein erhöhter Calcium-Spiegel im Blut wird als Hyperkalzämie bezeichnet, ein zu niedriger Calcium-Spiegel als Hypokalzämie. 
Voraussetzung dafür, dass Calcium in größeren Mengen vom Körper aufgenommen werden kann, ist – wie schon gesagt - eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D3. Durch die gleichzeitige Zufuhr von Oxalsäure und Phytinsäure (in vielen Pflanzen vorhanden) sowie deren Salze (Oxalate, Phytate) wird die Calciumresorption verringert. Ausgeschieden wird Calcium über den Urin, wobei unter anderem eine hohe Zufuhr von Proteinen, Speisesalz, Kaffee oder Alkohol die Calciumausscheidung erhöht. 

Die empfohlene Tageszufuhr schwankt je nach Kand und Alter zwischen 450 mg und 1200mg (Jugendliche und Erwachsene).

2.3 Carnosin

CARNOSIN Die Degradation (Abbau, Verminderung) von Proteinen ist einer der hauptsächlichen Mechanismen des Alterungsprozesses. Die Proteine sind für die Funktionsweise des Organismus unerläßlich und sie werden entweder durch Oxidation (die freien Radikale) oder durch Glykolisierung (Reaktion mit Zuckermolekülen) zerstört. 

Die Hautalterung ist das sichtbarste Zeichen der Proteindegradation und sie macht sich durch Falten, Elastizitätsverlust und einer reduzierten Wundheilung der Haut bemerkbar. Aber die Haut macht die Modifikationen (Veränderungen) sichtbar, die den ganzen Organismus beeinträchtigen und auch die Muskeln, die Gefäße, die Augen, das Gehirn und noch viele andere Organe betreffen. 
Wenn zuviele Proteine funktionsunfähig werden, wird der Körper Zielscheibe von degenerativen Krankheiten und altert vorzeitig. Studien zeigen, daß die Aminosäure Carnosin der wirksamste Antioxidans gegen das Hydroxyl-Radikal ist (Feind Nummer 1 der Proteine) und der einflußreichste bekannte Hemmstoff des Glykolisierungsprozesses (Antiglykolisierungsagens), der unsere Proteine durch " Überkreuzbindungen " karamelisiert. Die Studien zeigen auch, daß der Carnosinspiegel im Alter von 70 Jahren um mehr als 63 % in den Muskeln abnimmt, was auch einen Teil des Muskelabbaus, der mit dem Alterungsprozeß verbunden ist, erklären könnte. 

Die Abnahme von Carnosin im Organismus, verbunden mit einem zunehmenden oxidativen Streß und Ernährungsgewohnheiten, die Kohlehydrate privilegieren, machen eine Zusatzversorgung mit Carnosin wünschenswert, ja sogar unerläßlich. 
Wir sind der Meinung, daß die Markteinführung von Carnosin die wichtige Neuheit des Jahres im Bereich der Ernährungswissenschaft ist. 
Es ist Bestandteil der wenigen Nährstoffe, deren Aktivität wirkungsvoll, vielseitig und nachgewiesen ist. Das Carnosin schützt die Proteine des Auges vor der Degradation (Abbau, Zerstörung), die durch das Malondialdehyd (MDA ein sog. Radikal) verursacht wird und hindert das MDA daran, Überkreuzbindungen zu induzieren (in Gang zu setzen). 
Das Carnosin konzentriert sich im Gehirn und schützt vor Glykolisierung, Überkreuzbindungen, Oxidation und Excitotoxizität (Selbstzerstörung). Es schützt die Gehirnkapillare (Bluäderchen) vor Schäden, die durch das Beta-Amyloid (das man in großen Mengen in der Alzheimer Krankheit findet), oxidierte Lipide (duch Sauerstoff zerstörte Fette) und den Alkoholmetabolismus (Alkoholstoffwechsel, Alkoholabbau) ausgelöst werden. 

Das Carnosin erhöht die Lebensspanne der alternden Zellen und ermöglicht es ihnen, sich während längerer Zeit wie die jungen Zellen zu teilen. Eine in-vitro-Studie (im Reagenzglas) mit Fibroblasten (ein Zelltyp der Haut) hat es ermöglicht, ihre Lebensspanne um 67 % zu erhöhen. 
Das Carnosin ist ein noch besserer Anti-Glykolisierungsagens als das Aminoguanidin (Arzneimittel) und kann die Bildung von Überkreuzbindungen im Kollagen verhindern. Das Carnosin ist auch bei der Behandlung vonsenilem Katarakt (Grauer Star, Studie mit Hunden) und bei der Verlangsamung der allgemeinen Entwicklung von Katarakten (Studie mit Kaninchen) wirkungsvoll. c 

Das Carnosin gehört zu der kleinen Gruppe von Substanzen die in der Lage sind, die Lebensdauer von Säugetieren zu verlängern: mit Carnosin behandelte Mäuse haben um 20 % länger gelebt als die Kontrollen. 

Sie hatten auch ein jüngeres Erscheinungsbild und ihre Gehirne haben deutlich niedrigere Malondialdehyd (MDA)- und Monoamin-Oxidase B (MAO-B)-Werte als die Kontrollen aufgewiesen, was einen jugendlichen Metabolismus von Dopamin anzeigt. Das Carnosin ermöglicht es, die Peroxidation der Gehirnlipide (Fettstoffe im Gehirn) bei Mäusen, die einem hervorgerufenen intensiven Streß unterliegen, um 85 % zu reduzieren und die schützende anti-oxidierende Aktivität der Superoxid-Dismutase (SOD) in ihrem Gehirn um den Faktor 6 zu erhöhen. 

Das Carnosin ist ohne Zweifel die vielversprechensde multi-modale Entdeckung der letzten Jahre im Bereich der Ernährungswissenschaft gegen den Alterungsprozeß. Es wirkt auf die Lebensspanne im Bereich der Zelle und des Organismus. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, daß es hilft, die strukturelle, funktionelle und genetische Integrität des Organismus auf natürliche Weise und ohne jegliche Toxizität zu bewahren. Obwohl viele Studien eine bedeutende Wirkung von Carnosin bei relativ schwachen Dosierungen, in einer Größenordnung von 150 mg pro Tag, bewiesen haben, haben andere Studien gezeigt, daß eine noch bessere Aktivität mit höheren Dosierungen, in der Größenordnung von 1000 bis 1500 mg pro Tag, erzielt werden kann.

2.4 Carnosin24S

Die Substanz – Warum kannten Muhammad Ali und Rudi Assauer diese Substanz nicht? Diese Substanz ist – natürlich, multipotent, lebensverlängernd und schützt vor Alzheimer Aus L.E. Magazin, Januar 2001 Von Karin Granstrom Jordan, M.D. Übersetzt aus dem Amerikanischen von Immo Jalass Bearbeitet und ergänzt durch Joe Luck Als gegen Ende Januar 2012 die Nachricht durch die Medien schwappte, daß der ehemalige Schalke-Manager Rudi Assauer an „Alzheimer“ erkrankt sei, fragte ich mich: Hätte ihn die Substanz davor bewahren können? Die Substanz, welche? Das werde ich Ihnen bald verraten – in 30 bis 60 Minuten, je nachdem wie schnell sie lesen. Es gibt in Deutschland etwa 3 Millionen Demenzkranke, davon etwa 1300 000 Alzheimer-Kranke. Diese Krankheit wird durch Ablagerungen - AGES genannt - im Gehirn hervorgerufen. Es gibt eine Substanz, die diese Ablagerngen verhindern kann. Sie werden staunen zu erfahren, daß diese Ablagerungen etwas mit dem wunderbaren Geruch zu tun haben, der Ihnen entgegenschlägt, wenn Sie eine Bäckerei betreten. Auch mit dem anregenden Geschmack einer Brotkrume, den knackfrischen Kartoffelchips, den süß-verführerischen Keksen, dem beliebten Frühstückstoast und vielen anderen Backwaren haben diese AGES etwas zu tun. Keine Angst, Sie brauchen auf nichts verzichten. Nachfolgend erfahren Sie, wie Sie Ihre Gesundheit schützen, Alzheimer verhindern oder abmildern und den Alterungsprozeß stoppen, zumindest aber verlangsamen können. Das kann keine Kosmetik, sondern nur die Substanz. Eine Substanz, die unsere funktionalen Lebensgrundlagen, d.h unser Leben – das sind Zellen, Proteine, DNA-Lipide u.a. – schützt und nährt, kann guten Gewissens als ein Stoff für Langlebigkeit bezeichnet werden. Wenn diese Substanz sicher ist, von Natur aus in der Nahrung und im Körper vorhanden ist und nachgewiesener Maßen die Lebensspanne bei Tieren und menschlichen Zellkulturen verlängert, dann gehört sie in jedes Programm, das die gesunde Verlängerung des Lebens im Auge hat. Berge von Untersuchungen zeigen, daß diese Substanz ein derartiges Antialterungs-Potential hat, einfach ausgedrückt: Diese Substanz kann das Altern stoppen. Sie kann aber noch mehr, wie ich später erläutern werde. Zunächst ein kleiner Ausflug in die Bio-Chemie. Keine Angst, notfalls genügt der erste Satz. DNA (englische Bezeichnung) und DNS (deutsche Bezeichnung) sind Abkürzungen für die Desoxyribonukleinsäure, einem Biomolekül, das in allen Lebewesen vorkommt und das die Erbinformationen in Form von Genen trägt. Gene sind Rezepte, nach denen der Organismus viele lebensnotwendige Stoffe herstellt. Nur Interessierte lesen jetzt weiter: Gene enthalten z.B. die Informationen für die Herstellung von RNA (Ribonukleinsäuren). Eine wichtige Gruppe davon sind die mRNA, die die Rezepte für den Bau der Proteine haben. Proteine sind für die Entwicklung des Organusmus und des Stoffwechsels in der Zelle notwendig. Normalerweise sieht die DNA wie eine doppelte Wendeltreppe aus, eine sog Doppelhelix, wobei Nukleinsäuren lange Kettenmoleküle bilden. Diese bestehen aus 4 verschiedenen Bausteinen, den Nukleotiden, die wiederum 4 organische Basen enthalten, nämlich Adenin, Thymin, Guanin und Cytosin. Quelle: Wikipedia Die Substanz ist ein multifunktionales Dipeptid und stellt eine Kombination der Aminosäuren Beta-Alanin und L-Histidin dar. Ein Dipeptid ist eine chemische Verbindung, die aus zwei Aminosäureresten zusammengesetzt ist und durch Hydrolyse in zwei Aminosäuren gespalten werden kann. Zwischen den Aminosäuren besteht eine sogenannte Peptidbindung. Hydrolyse heißt Aufspalten einer Verbindung durch Lösung im Wasser. Aminosären sind die Bausteine der Proteine. Ein bekanntes Dipeptid ist z.B. Aspartam, ein Süßstoff oder auch Kyotorphin, das an der Schmerzregulierung im Gehirn beteiligt ist. Quelle: Wikipedia Langlebende Zellen wie Nervenzellen (Neuronen) und Muskelzellen (Myocyten) zeigen hohe Werte dieser Substanz auf. Das Niveau im Muskel von Tieren steht in Bezug zu ihrer maximalen Lebensspanne, d.h. je mehr von dieser Substanz vorhanden war, umso länger lebten die Tiere. (Hipkiss AR et al., 1995). Laboruntersuchungen zur Zellalterung lassen vermuten, daß die zuvor genannte unglaubliche Eigenschaft der Substanz kein Zufall ist. Die Substanz besitzt die bemerkenswerte Eigenschaft, Zellen zu verjüngen, d.h. ihr normales Aussehen wiederherzustellen und die zelluläre Lebensspanne zu verlängern. Wie kommt diese zellverjüngende Wirkung durch diese Substanz zustande? Wir wissen bis heute noch nicht die ganze Antwort, aber ihre Fähigkeiten könnten uns darauf hinweisen wie Gewebe- und Zellalterung zustande kommt und wie man schließlich auch auf Maßnahmen stößt, die diesen entgegenwirken zu können. Diese Substanz verkörpert das biochemische Paradox, den Widerspruch - des Lebens: Es gibt Elemente, die das Leben ausmachen und erhalten – Sauerstoff, Glukose (Zucker), Lipide (Fettsubstanzen), Protein (auch als Eiweiß bezeichnet), Spurenelemente, Vitamine u.a. – während sie gleichzeitig durch Hemmung, durch Fehlsteuerung, durch falsche Konzentration Leben zerstören können. Beispiele für die widersprüchlige Wirkung einzelne lebensnotwendiger Stoffe: 1) Ohne Sauerstoff gibt es kein Leben. Andererseits sind es bestimmte Sauerstoffteilchen (Sauerstoffmoleküle), die als Sauerstoffradikale zerstörerisch wirken. Je mehr Sauerstoff man verbraucht (Ausdauersportler), umso mehr Sauerstoffradikale entstehen. Das bedeutet, daß Ausdauersportler vermehrt Anti-Oxidantien, also Radikalenfänger, zuführen sollten. 2) Glukose ist lebensnotwendig. Besonders das Gehirn benötigt diesen Brennstoff. Andererseits kann Glukose – wie ich später darstelle – durch bestimmte Verbindungen schädlich wirken. 3) Kupfer und Zink sind zwei lebensnotwendige Spurenelemente, die auch bei der Signalweiterleitung im Gehirn eine Rolle spielen. In falscher Konzentration können Kupfer und Zink aber schädlich sein und „Alzheimer“ begünstigen. Vor dieser zerstörerischen Eigenschaft vieler notwendiger Stoffe schützt uns die Substanz jedoch durch ihre potenten antioxidativen, antiglykolisierenden, aldehydlöschenden und metallchelierenden Eigenschaften. Die Substanz ist also kein Wundermittel, sondern eine einfache Verbindung aus 2 Aminosäuren, wie oben erläutert. Proteine haben oft 20 Aminosäuren, aus denen sie aufgebaut sind. (Quinn PJ et al., 1999, Hipkiss AR und Preston JE et al., 1998). Nachfolgende Erläuterungen sollte jeder lesen! Antioxidsativ kommt von Anti-Oxidantien, Stoffe, die den Körper vor freien Radikalen schützen können. Dazu zählen einige Vitamine sowie körpereigene Enzyme wie SOD, Katalase u.a. (siehe unten) Antiglykolisierend, heißt, es verhindert Glykolisierung Die Anlagerung eines Zuckermoleküls an ein Eiweißmolekül wird in der Chemie Glykolisierung oder Glykierung genannt. Je nach Grad dieser Verzuckerung werden unterschiedliche Klassen von Verbindungen unterschieden. Eine schnelle Anlagerung von Zucker an Eiweiß, die umkehrbar ist, wird Schiffsche Base genannt. Setzt sich der Prozeß fort, findet eine nicht mehr umkehrbare Amadori-Umlagerung statt und es entstehen Amadori-Produkte. Schließlich mündet der Verzuckerungsprozeß in Stoffe, die von der Chemie als advanced glycolisation endproduct, abgekürzt AGE, bezeichnet werden, also Endprodukte der fortgeschrittenen Verzuckerung. Der Verzuckerungsprozeß findet bei jeder Temperatur statt, also auch bei Körpertemperatur. Er wird durch hohe Temperaturen aber auch durch die Anwesenheit einer starken Säure begünstigt. Die Amadori-Umlagerung ist übrigens der zweite Schritt der sogenannten Maillard-Reaktion, die ebenfalls die Verbindung von Zuckern und Eiweißen zu neuen Verbindungen beschreibt. Die Maillard Reaktion führt bei Backwaren zu dem wundervollen Geruch und Geschmack. Die Maillard-Reaktion tritt verstärkt bei Temperaturen ab 140°C auf. Zu hohe Temperaturen sollte man also beim Backen und Fritieren vermeiden. Gemeinsam ist den fortgeschrittenen Zucker-Eiweiß-Verbindungen, also Maillard-Produkten und AGEs, daß sie in vielfältiger Weise gesundheitsschädlich sind und krebserregend, mutagen (erbgutschädigend) sowie teratogen (Embrio schädigend) wirken. Speziell AGEs schädigen die Blutgefäße und und bewirken Kreuzvernetzungen im Körpergewebe, das dadurch unelastisch wird. Außerdem fördern sie Krankheiten, die mit chronischen Entzündungen einhergehen, darunter Arteriosklerose, Diabetes, Arthritis und Retinopathie (Netzhauterkrankung, Augenerkrankung). Eine gewisse Bedeutung erlangte vor einigen Jahren das Acrylamid, das zu den Maillard-Produkten gehört. Nach dem ersten Schreck über dessen unerwartet hohe Giftigkeit wurde die Angelegenheit damals nicht weiter verfolgt, vermutlich deswegen, weil man ahnte, was für ein Abgrund sich auftun würde, wenn man diese Art von Verbindungen und ihr Vorkommen in der herkömmlichen Kost weiter untersuchen würde. Man begnügte sich mit der halbherzigen Empfehlung, Pommes Frites nicht so hoch zu erhitzen. Die echte Lösung wäre natürlich der Verzicht auf die Erhitzung gewesen, aber dies hätte das gesamte herkömmliche Ernährungssystem in Frage gestellt. Eine weitere Eigenschaft von Zucker-Protein-Verbindungen ist ihre süchtig machende Wirkung. Dies gilt besonders für die Röstprodukte unter den Maillard-Verbindungen aber auch für die anderen Stufen der Glykolisierung. Fortgeschrittene Zucker-Eiweiß-Verbindungen spielen als Geschmacksstoffe eine große Rolle im Rahmen der üblichen denaturierten Ernährung. Die Zigarettenindustrie behandelt den Tabak der Zigaretten mit Zuckerlösungen, weil die Verbrennungsprodukte von Tabakeiweiß und Zucker hochgradig suchtzerzeugend sind und den Absatz fördern, während unbehandelter Tabak kaum süchtig macht. Aldehyde sind meist sehr schädliche Stoffe, z.B. das bekannte Formaldehyd. Sie werden u.a. auch zur Herstellung von Kunststoffen, Lösungsmitteln, Farbstoffen, Parfums und Medikamenten verwendet. Quelle: Wikipedia sowie www.rohkostwiki.de Metallchelierend heißt, die Substanz begünstigt die Ausscheidung von giftigen Metallen (z.B. Quecksilber) aus dem Körper, indem sie eine Verbindung mit dem Metall eingeht. Solch eine Verbindung nennt man Chelat. Auch die Alpha-Liponsäure wirkt metallchelierend. Alpha-Liponsäure ist ein besonderes Antioxidanz, das sowohl fettlösliche als auch wasserlösliche freie Radikale bekämpfen kann. Die Substanz schützt vor allem die wichtigsten Bausteine des Körpers - die Proteine. Ich verwende nachfolgend immer das Wort Protein, nicht Eiweiß. Es gibt Zeitgenossen, die sich unter Eiweiß das Weiße im (gekochten) Ei vorstellen also das erhitzte Eiklar. Dieses Weiße im Ei hat weniger Eiweiß (Protein) als das gelbe. Unser Körper besteht weitestgehend aus Proteinen. Unglücklicherweise neigen Proteine während ihres Alterungsprozesses durch Oxidation (Sauerstoffaufnahme) und Wechselwirkungen mit Zuckern oder Aldehyden zu schädlichen Veränderungen. Diese Proteinmveränderungen werden durch Oxidation, Carbonisierung, Überkreuzbindungen, Glykolisierung und dem Endprodukt fortgeschrittener Glykolisierung (AGE) verursacht und kommen in all den typischen Merkmalen des Alterungsprozesses wie Faltenbildung der Haut, Katarakten (grauer Star) und Neurodegeneration (Erkrankungen des Nervensystems) zum Ausdruck. Die Substanz hat sich in Untersuchungen gegen all diese Formen der Proteinveränderung als wirksam erwiesen. Aldehyd entsteht z.B. als Zwischenprodukt beim Alkoholabbau (siehe unten) Oxidation nennt man Verbindungen mit Sauerstoff Carbonisierung = Verbindung mit Kohlenstoff. Diese zählen zu den häufigsten in organischen Verbindungen, d.h. in Verbindungen, die charakteristisch für alles Lebendige sind. Überkreuzbindungen kennzeichnen abnorme veränderte Proteinverbindungen. Glykolisierung – siehe oben - ist die Anlagerung eines Zuckermoleküls an ein Proteinmolekül. Dadurch wird das Protein geschädigt. Als Antioxidanz neutralisiert die Substanz die schädlichsten Freien Radikale wie Hydroxylradikale, Superoxydradikale, den Singulettsauerstoff und die Peroxydradikale. Radikale oder freie Radikale: Ein Radikal ist ein Molekül mit einem (oder mehreren) ungepaarten Elektron(en). So ein Molekül ist chemisch sehr instabil. Das Radikal reagiert mit fast allem, was man sich vorstellen kann: mit Kohlehydraten, also mit Zucker, mit Eiweißen, mit Fettsäuren, oder Fetten, mit Nukleinsäuren (Erbinformationsmaterial DNA und DNS). Ein Radikal hat daher ein klares Schädigungspotential. Hydroxylradikale bestehen aus einem Wasserstoff und einem Sauertoffatom. Superoxydradikale sind ebenfalls Sauerstoff-Wasserstoffverbindungen. Schutz vor dessen Schäden bilden neben unserer Substanz noch körpereigenes SOD und Glutathion sowie Vitamin C und Vitamin E (siehe weiter unten). Singulettsauerstoff ist ein freies Radikal und eine besonders energiereiche Sauerstoffart. Peroxydradikal ist eine sehr reaktionsfähige Form des Sauerstoffs (Sauerstoffdiradikal). Es kann z. B. mit ungesättigten Fettsäuren reagieren u. dabei schädliche Fettsäureperoxide bilden. Peroxidradikale spielen eine Rolle bei der Zellalterung, bei Leberschädigung durch Tetrachlorkohlenstoff und bei Zellschädigung durch Sauerstoff. Ölen mit hohem Anteil an ungesättigten Fettsäuren wie Leinöl, Walnußöl u.a. sollte man als Schutz Vitamin E zufügen. Achten Sie beim Kauf darauf. Überraschenderweise zeigte sich die Substanz ebenfalls in der Lage, auch die Chromosomen vor oxidativer Schädigung zu schützen. Günstige Wirkung bei Wundheilung und beim Grauen Star Die Fähigkeit der Substanz zur Bindegewebsverjüngung erklärt seine günstige Wirkung bei der Wundheilung. Die Alterung der Haut wird durch Proteinveränderung verursacht. Beschädigte Proteine häufen sich an, bilden Überkreuzbindungen in der Haut, bilden so Falten und verursachen den Verlust an Elastizität. In der Linse des Auges sind Proteinüberkreuzbindungen Teil der Kataraktbildung (grauer Star). Tropfen dieser Substanz können eine Abnahme der Sehfähigkeit mit bis zu 100%tigem Erfolg bei primärem senilem Katarakt und mit bis zu 80%tigem Erfolg in Fällen von massivem senilen Katarakt verzögern (Wang AM et al., 2000). Das Niveau dieser Substanz im Körper sinkt mit dem Alter. So verringern sich die Werte der Substanz im Muskel zwischen dem 10ten und dem 70sten Lebensjahr um 63%, was der normalen altersbezogenen Abnahme an Muskelmasse und –funktion entspricht (Stuerenberg HJ et al.). Die hohen Werte dieser Substanz im Gehirn dienen als natürlicher Schutz vor äußeren Giften, Proteinüberkreuzbindungen und Glykolisierung, speziell aber vor Oxidation der Zellmembranen. Tierstudien zeigen einen weitgestreuten Schutz bei künstlich erzeugten Schlaganfällen. Neuere Untersuchungsergebnisse zeigen, daß bestimmte Schwermetalle in starkem Maße an der senilen Plaquebildung bei der Alzheimer Krankheit beteiligt sind. Chelatbildner für diese Metalle können derartige Plaquebildungen auflösen. Die Substanz kann ebenfalls die Überkreuzbindung von Beta-amyloid, das zur Plaquebildung führt, verhindern. Beta-Amyloid genauer: Amyloid-beta 40 und Amyloid-beta 42 heißen zwei Peptide, die normalerweise kontinuierlich erzeugt werden. Beide gelten als gehirnschädigend und sind als Ablagerungen in Gehirn und Blutgefäßen von Alzheimerkranken und Down-Syndrom-Patienten zu finden. Man nimmt daher an, daß eine Verhinderung der als senile Plaques bekannten Ablagerungen die Symptome dieser Krankheiten verbessern würde. Andererseits haben wissenschaftliche Studien ergeben, daß Amyloid-beta eine zentrale Funktion bei der Informationsverarbeitung im Gehirn hat. Eine bestimmte Menge des Proteins ist für die Übertragung von Informationen an Neuronen notwendig. Es darf also nicht zu viel Amyloid-beta gebildet werden. Erst der Überschuss führt zu Plaques. Quelle: Wikipedia Ein Merkmal der Alzheimerkrankheit ist Schwächung der sog. Haargefäße im Hirn. In Laboruntersuchungen konnte festgestellt werden, daß die Substanz die Haargefäße vor Schädigung durch Beta-amyloid (seniles Plaquematerial) ebenso wie vor schädlichen Produkten des Alkoholstoffwechsels schützt. Da heute immer mehr Menschen vom Fleischverzehr Abstand nehmen – der Hauptlieferant für die Substanz – wird eine zusätzliche Ergänzung immer wichtiger. Die Substanz ist völlig sicher und absolut ungiftig, selbst in Dosen von 500mg per Kilogramm Körpergewicht in Tierstudien, das sind 25 bis 50 g oder mehr, je nach Körpergewicht. (Quinn PJ et al., 1992). Empfohlen wird die Zufuhr von 1 g pro Tag dieser Substanz. Es ist besonders vorteilhaft, daß die Substanz selbst in hohen Dosen sicher ist, da der Körper dann geringere Mengen an dieser Substanz neutralisieren würde. Ein bestimmtes Enzym nämlich (Quinn PJ et al., 1992) benötigt diese Substanz und muß deshalb mit einer größeren Menge an dieser Substanz versorgt werden, als es schließlich zu neutralisieren vermag, um für den übrigen Körper ausreichend freie Substanz verfügbar zu haben. Die Wissenschaftler beschreiben diese Substanz als multipotent – das heisst aktiv auf verschiedensten Wegen, in vielen Geweben und Organen (Hipkiss AR, Preston JE et al., 1998). Dieses multipotente lebensaktivierende Potential stellt diese Substanz auf eine Stufe wie Coenzym Q10 als einen Eckpfeiler für lebensverlängernde Nahrungsergänzung. Biologische Verjüngung Es ist bekannt, daß unsere Zellen im Laufe des Lebens nur eine begrenzte Fähigkeit zur Teilung besitzen. Zellen des Bindegewebes teilen sich nicht mehr als etwa 60 bis 80 mal in Laborversuchen. Bei jungen Erwachsenen haben diese Zellen noch 30 bis 40 Zellteilungen vor sich, während in höherem Alter nur noch 10 bis 20 übrig bleiben. Diese begrenzte Fähigkeit der Zellen sich durch Teilung fortzusetzen wird als die sog. Hayflick-Grenze bezeichnet, benannt nach dem Wissenschaftler, der diese Grenze vor einigen Jahrzehnten entdeckte (Hayflick L et al., 1961; Hayflick L, 1965). Für diese Zellteilungen gibt es ein Zählwerk, Telomere genannt. Diese zählen die Zellteilungen. Ist die Hayflick-Grenze erreicht sterben die Zellen. Mit jeder Zellteilung verringert sich die Zahl der möglichen Teilungen, bis diese schließlich am Ende angelangt ist. Das bedeutet den Zelltod. Zellen, die sich der Hayflick-Grenze nähern, teilen sich weniger oft und nehmen auffallende irreguläre Formen an. Sie ordnen sich nicht mehr in paralleler Formation und weichen von ihrer normalen Größe und Form ab (McFarland GA et al., 1994). Diese gestörte Erscheinung wird als der alternde Phänotyp (Erscheinungsbild) bezeichnet. Sie kündigen sich im Zwischenstadium der zellulären Alterung an, das noch bis vor kurzem als irreversibel galt, also als unumkehrbar. In einer bemerkenswerten Reihe von Experimenten haben Wissenschaftler an einem Australischen Untersuchungsinstitut zeigen können, daß die Substanz die Zellen verjüngt, wenn sie sich dem Alterungsstadium nähern (McFarland GA et al., 1999; McFarland GA, 1994). Bindegewebzellen, die bereits Reihe von Teilungen durchlaufen hatten, bekannt als Spätpassierer, zeigten sich unorganisiert und irregulär bevor sie sich teilten. Mit dieser Substanz lebten sie länger und zeigten ein jugendliches Aussehen und Wachstumsansatz. Das besondere an der Fähigkeit der Substanz ist, daß es die Anzeichen an der Schwelle des Alterns umzukehren vermag. Wenn die Wissenschaftler Spätpassierer- Zellen in einem Versuch mit dieser Substanz behandelten, dann zeigen diese eine verjüngte Erscheinung und häufig eine erhöhte Fähigkeit zur Teilung. Sie wuchsen wieder in ihren ursprünglichen Anordnungen junger Zellen und zeigten ein einheitliches Erscheinungsbild. Wurden die Zellen jedoch nicht mit dieser Substanz behandelt, dann zeigten sich alsbald wieder die Zeichen des Alterns. Die Wissenschaftler tauschten die Spätpassierer-Zellen wiederholte Male zwischen substanzhaltiger und substanzloser Behandlung aus. Jedesmal beobachteten sie, daß die Substanz innerhalb von Tagen das jugendliche Erscheinungsbild erstehen ließ, während bei fehlender Substanz wieder das alternde Erscheinungsbild der Zellen entstand. Die Substanz verlängerte zudem das Lebensalter, selbst bei alten Zellen. Die Behandlung der Zellen mit der Substanz ergab eine Gesamtlebensspanne von 413 Tagen, verglichen mit 126 bis 139 Tagen der unbehandelten Zellen. Wenn die mit der Substanz behandelten Zelen schließlich das Stadium der Zellalterung erreichen, dann bewahren sie dennoch ein normales oder wenigstens geringeres Alterungsstadium. Die Fähigkeit der Substanz das jugendliche Erscheinungsbild zu bewahren oder wiederherstellen zu können läßt vermuten, daß sie helfen könnte, das „Innere Milieu“ des Körpers zu erhalten. Zwei japanische Studien demonstrieren die Fähigkeit der Substanz, Gewebezellen stabilisieren und schützen zu können. Die erste Studie zeigt, daß die Substanz einen Faktor namens Vimentin zu stimulieren vermag, der wiederum die Robustheit der Bindegewebezellen (Fibroblasten) fördert. (Ikeda D et al., 1999). Die zweite japanische Studie zeigt, daß die Substanz in der Lage war, die Bindegewebezellen in ihrer gesunden Erscheinungsform zu bewahren. Nach vier Wochen zeigten die Bindegewebezellen nach wie vor ihr gesundes Erscheinungsbild, während die anderen nicht länger lebensfähig waren. Diese Studie zeigte weiter, daß die Substanz die Schädigung durch freie Radikale in den Bindegewebezellen nach vier Wochen auf erstaunliche Weise zu reduzieren vermochte. Der Schädigung durch freie Sauerstoffradikale (siehe oben), wird ein wesentlicher Anteil nicht nur an der zelluläreren Alterung, sondern auch an der Krebsentstehung zugeschrieben. (Kasai H, 1997). Man fand ferner, daß Wunden nach Operationen schneller heilten, wenn ein hohes Niveau dieser Substanz vorhanden war. Eine andere japanische Studie zeigt, daß die Substanz in der Lage war, Gewebedefekt aufzufüllen (Nagai K et al., 1986. Die japanische Studie lieferte auch den Beweis dafür, daß die Substanz das heilende Potential des Körpers wiederherzustellen vermag, wenn dieses durch herkömmliche Medikamente unterdrückt worden war. (Viele Medikamente haben als Nebenwirkung einen negativen Einfluß auf Heilungsprozesse und auf das Immunsystem.) Kann der verjüngende Effekt der Substanz auf Zellen und Zellkulturen auf den gesamten Organismus übertragen werden? Vergleichbare Verjüngungseffekte wurden jetzt bei Mäusen festgestellt. Eine kürzlich erschienene russische Studie untersuchte die Wirkung der Substanz auf die Lebensspanne und Alterungsanzeichen bei Mäusen in fortgeschrittenem Alterungsstadium (Yuneva MO et al., 1999; Boldyrev AA et al., 1999). Eine Hälfte der Mäuse erhielt beginnend im Alter von 10 Monaten zusätzliche Gaben von der Substanz im Trinkwasser. Dabei erweiterte sich die Lebensspanne im Durchschnitt um 20%, verglichen mit den Mäusen ohne Substanzzugaben. Die Substanz konnte zwar nicht das 15 monatige maximale Lebensalter der alterungsbeschleunigten Mausgruppe übertreffen, aber es erhöhte deutlich die Zahl der Mäuse, die bis ins hohe Alter überlebten. Von den Mäusen, die die zusätzlich die Substanz erhalten hatten, erreichten etwa doppelt so viele das reife Alter von 12 Monaten gegenüber den Mäusen, die keine zusätzlichen Substanzgaben erhalten hatten. Gleichzeitig zeigten die gemessenen Alterungsindikatoren in diesem hohen Alter von 10 Monaten ein wesentlich günstigeres Ergebnis. Die Substanz verbesserte deutlich das gesamte Erscheinungsbild der alten Mäuse, deren Fell und Farbe wesentlich stärker an das der jungen Mäuse erinnerte. Mäuse, die mit weiter erhöhten Substanzgaben behandelt wurden, hatten ein glänzendes Fell (44% gegenüber 5%), während gleichzeitig deutlich weniger Hautgeschwüre zu verzeichnen waren (14% gegenüber 36%). Auf Haarverlust und Haarstruktur jedoch schien die Substanz keine Auswirkung zu haben. Dagegen konnte die Substanz eine deutliche Reduzierung der Krümmung der Wirbelsäule und Schädigungen im Augenbereich bewirken. Der größte Kontrast zwischen behandelten und unbehandelten Mäusen war jedoch in ihrem Verhalten zu beobachten. Nur 9% der unbehandelten Mäuse zeigten das normale Reaktionsverhalten, verglichen mit 58% der mit der Substanz versorgten Mäuse. Die Untersucher maßen des weiteren bestimmte Stoffe (Indikatoren), die auf eine Hirnalterung hinwiesen. Die Hirnmembranen der mit der Substanz versorgten Mäuse zeigten ein deutlich niedrigeres Niveau von MDA (Malondialdehyd), ein hochgiftiges Produkt des Fettstoffwechsels der Membranen. MDA (Malondialdehyd oder Propandial) ist ein hochreaktiver Stoff. Malondialdehyd ist ein wichtiges Abbauprodukt bei der Oxidation von mehrfach ungesättigten Fettsäuren. (Deswegen sollte man Öle mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren durch Vitamin E schützen. Bitte beim Kauf darauf achten, ob diesen empfindlichen Ölen wie Leinöl, Walnußöl, Rapsöl u.a. als Schutz Vitamin E zugesetzt wurde!) MDA dient als Biomarker (Maßstab) für den oxidativen Stress, d.h einen Maßstab für die Schädigung durch Sauerstoff-Radikale. Diese Schädigung nennt man oxydativen Stress. Quelle: Wikipedia Es gibt Studien die zeigen, daß in der Atemluft von Ausdauersportlern sehr viel MDA enthalten ist, da der Sauerstoffbedarf sehr hoch ist und dadurch auch viele Sauerstoffradikale entstehen. Wenn man vor der Belastung genügend Vitamin E (500-1000 mg) zuführte, ging der MDA in der Atemluft bis auf Null zurück. Ausdauersportler sollten also immer genügend Vitamin E zuführen. Bitte beachten: Es muß das natürliche, vollständige Vitamin E sein, das aus 4 Tocopherolen und 4 Tocotrienolen besteht. Leider wird dieses echte Vitamin E in Deutschland m.W. nur von einer Firma in der wasserlöslichen Version angeboten, die besser resorbiert wird. Ferner konnte gezeigt werden, daß die Subsztanz die Aufrechterhaltung eines Dopaminstoffwechsels anzeigt, d.h. daß genügend Dopamin ausgeschüttet wird. Dopamin (DA) ist ein wichtiger Neurotransmitter. Im Volksmund gilt es als Glückshormon, das z. B. bei intensiven Erlebnissen und Glücksmomenten ausgeschüttet wird. Neurotransmitter übertragen die Information von einer Nervenzelle zur anderen über die Kontaktstelle der Nervenzellen, der Synapse. Diese Studie zeigt, daß die Substanz die meisten der messbaren Größen für das gesamte Erscheinungs- und Verhaltensbild, physiologische Gesundheit, Verhalten, Biochemie des Hirns als auch die erweiterte Lebensspanne bei alternden Mäusen verbessert. Die Untersucher kommen damit zu dem Schluß, daß mit der Substanz versorgte Mäuse den physiologischen Vorgängen des Alterns gegenüber als resistenter bezeichnet werden können (Boldyrev AA et al., 1999). Der Grund dafür, daß ältere Menschen – und Tiere – anders aussehen als die Jungen, hat mit Veränderungen in den Proteinen des Körpers zu tun. Die Proteine sind wohl die verantwortlichsten und wichtigsten Bausteine des lebenden und funktionierenden Körpers, so daß deren Schädigungen derartig dramatische Auswirkungen auf Funktion und Aussehen hervorzurufen vermögen. Viele Untersuchungen des letzten Jahrzehnts konzentrieren sich auf Proteinveränderungen als einer der Hauptursachen für das Altern und die damit oft verbundenen degenerativen Erkrankungen. Diese Veränderungen werden durch Oxidation, diverse Freie Radikale und Prozessen, wie der Glykolisierung (Protein-Zucker Reaktionen) hervorgerufen. Veränderte Proteine häufen sich, wenn wir altern, während sich das Niveau der Substanz gleichzeitig verringert. Ist ein Protein erst einmal verändert, dann hat es seine Fähigkeit zu normaler Funktion verloren. Je mehr Proteine dieses Stadium erreicht haben, um so größer wird die Gefahr altersbedingter Erkrankungen. Der für eine zerstörerische Proteinveränderung anfällige Teil ist die Carbonylgruppe des Proteins. Unter Carbonylgruppe versteht man CO, d.h. ein Kohlenstoff-Sauerstoffmolekül. Die Anhäufung von Proteinen mit Carbonylgruppen ist ein Maß für die Zellalterung. Besonders im letzten Drittel des Lebens nimmt das Carbonylniveau (Anlagerung von Kohlenstoff und Sauerstoff) der Proteine stark zu. Beim Menschen tritt die Carbonisierung erst im späteren Leben ein. Zu diesem Zeitpunkt haben die abweichenden Proteine auf fast alle Eigenschaften der zellulären Funktionen ihre schädigende Auswirkung. (Stadtmann ER et al., 2000). Die Proteinschädigung ist zu komplex für eine einfache Behandlungslösung mit Antioxidanzien, wie mit Vitamin C, Vitamin E, u.a. Hier ist eine vielfach wirkende Substanz nötig, eine Substanz, die wahrlich die vielversprechendste komplexe Wirkung gegen die Proteinschädigung bietet. Die Sustanz richtet sich durch ihre breitgefächerten Wirkungen gegen die Hauptauslöser einer Proteincarbolisierung, also einer schädlichen Veränderung von Proteinen. Die Substanz hat solch enorme Eigenschaften, daß man sich zu der spekulativen Feststellung hingerissen fühlt, die Evolution selbst hätte die Substanz speziell für diese Aufgabe geschaffen, um unsere Proteine vor Carbolisierung und anderen schädlichen Veränderungen zu bewahren. Ein ausgezeichnetes Beispiel für das breitgefächerte Spektrum der Substanz zum Schutz vor Proteinveränderungen wird uns durch MDA (Malondialdehyd) geliefert (siehe oben). Dieses giftige Produkt der Oxidation von Fettstoffen (Lipiden) - vor allem von ungesättigten Fettsäuren - verursacht Proteinveränderungen, Überkreuzbindungen, Glykolisierung und AGE-Bildung (Burcham PC et al., 1997). Diese Substanz hindert MDA an der Carbolisierung von Albumin (Hauptprotein des Blutserums) und Kristallin (Eiweiß der Augenlinse, das eine unlösliche Verbindung des Albumins enthält) und zwar in konzentrationsabhängiger Weise, d.h. je mehr von dieser Substanz vorhanden ist, umso geringer sind Schäden im Blut und im Auge. Einfach ausgedrückt: die Substanz verhindert schädliche Verbindungen im Blut und in den Augen. Glykolisierung und AGE-Bildung Einer der Prozesse der die Carboxilierung der Proteine verursacht, die Glykolisierung, wird selbst als die Hauptursache für das Altern und degenerative Erkrankungen angesehen. Glykolisierung tritt auf, wenn Proteine mit Zuckern reagieren. Es wird dann durch eine Reihe von Reaktionen einschließlich Oxidation, fortgeschrittene Glykolisierung (AGE) gebildet (siehe oben) AGE fördert den Alterungsprozess und ist die Ursache für degenerative Erkrankungen. Dies verwundert nicht, wenn wir uns vor Augen halten, daß die AGE-Bildung vergleichbar ist mit der Braunfärbung von Nahrungsmitteln – ein unumkehrbarer Prozess. Wenn Proteine zu AGE kumulieren, dann färben sie sich braun. Die AGE-Bildung läßt die Proteine fluoreszieren und führt die Überkreuzbindung bis zu dem Punkt, da der Körper sie nicht mehr abzubauen vermag. Wenn sich AGE bildet, dann verliert das Gewebe seine Farbe und Elastizität und das Organsystem beginnt zu degenerieren. Zum Beispiel wird AGE heute als ein wesentlicher Faktor im Zusammenhang mit Artheriosklerose (Bierhaus A et al., 1998), Katarakten (Grauer Star), der Alzheimer Krankheit (Munch G et al., 1998) und dem Elastitzitätsverlust der Haut gesehen. AGE & RAGE Die Hauptbindungsstelle für AGE wird oft mit RAGE (Rezeptor für AGE, Landeplatz für AGE) bezeichnet. Die Bindung von AGE an RAGEs führt zu zellulärer Aktivierung und intrazellulärer oxidativer Belastung. AGE-Bindung an RAGE führt zu Selbstvergrößerung. Je mehr AGE sich an RAGE bindet, desto mehr RAGE-Rezeptoren entstehen. Man kann sich das so vorstellen: Je mehr Flugzeuge (AGE) landen wollen, umso mehr Landeplätze (RAGE) entstehen. Dies verursacht eine positive Feedbackschleife, einfacher gesagt: es entsteht ein Hexenkreislauf und führt vermehrt zu Gewebeschädigungen (Schmidt AM et al., 1999). Die Folgen der Entdeckung von RAGE nimmt revolutionäre Züge an, wenn man sich vor Augen hält, daß Amyloid-Beta (siehe oben), das altersbedingte Plaquematerial der Alzheimer Krankheit, ebenfalls mit den gleichen Effekten an RAGE bindet (Yan SD et al., 1996). Um im oberen Bild zu bleiben: Auch das schädliche Beta-Amyloid benutzt die selben Landeplätze an der Zelloberfläche wie AGE und stimuliert dadurch neue Landeplätze, wahrlich ein Hexenkreislauf. Wissenschaftler wissen bis heute nicht, wie und auf welche Weise AGE und Ameloid-Beta im Hinblick auf die RAGE-Stimulierung bei der Alzheimer Krankheit zusammenarbeiten. AGE zeigt seine schädigende Wirkung auf zwei Ebenen. Am deutlichsten ist die physische Beeinträchtigung der Proteine, der DNA und der Lipide (Fettstoffe) durch Veränderung ihrer chemischen Eigenschaften. Sie können eine Kaskade destruktiver Vorgänge in Gang setzen.. Die Folge ist eine bis zu 50-fache Zunahme an Freien Radikalen. Oxidative Belastung (Belastung durch Sauerstoffradikale) wird oft als fixierte AGE-Bildung bezeichnet, ein gefährlicher Kreislauf von oxidativer Belastung und AGE-Anhäufung. Die Substanz ist bei weitem die sicherste und wirksamste natürliche Verbindung. Eine Vielzahl von Untersuchungen mit breitgefächerten experimentellen Modellen demonstrieren, daß die Substanz die Proteinglykolisierung und die AGE-Bildung verhindert. Durch die strukturelle Ähnlichkeit mit den Glykolisierungsstoffen, die die Proteine angreifen, wird die Substanz gern als ausgewählter Erlöser gesehen. Wenn diese Substanz selbst glykolisiert wird, dann bewahrt es die Proteine vor dem gleichen Schicksal. Glykolisierte Substanz ist nicht mutagen (erbgutschädigend) im Gegensatz zu Aminosäuren wie Lysin, die durch Glykolisierung entsprechend des bekannten Ames-Test mutagen wird (Hipkiss AR, Michaelis J, Syrris P, et al., 1995). Der Ames-Test ist ein Verfahren, um erbschädigende Stoffe zu finden. Die Substanz unterbindet nicht nur die Bildung von AGE, sie kann auch die normalen Proteine vor der giftigen Wirkung des sich bereits gebildeten AGE schützen. Belegt wurde diese Erkenntnis durch ein elegantes Experiment am Kings College der Universität von London (Brownson C et al., 2000; Hipkiss AR et al., 2000). Die Wissenschaftler setzten ein Glykolierungsstoff mit dem Namen Methylglyoxal (MG) ein, das mit dem in Körperproteinen vorkommenden Lysin und Arginin reagiert. MG ist also ein Stoff, der die Glykolisierung fördert. Die Wissenschaftler verwendeten MG, um Ovalbumin (ein Protein aus dem Eiweiß des Hühnereies) zu glykolisieren. Dieses produzierte eine braun gefärbte Lösung vergleichbar dem Effekt der Glykolisierung. Sie brachten das glykolsierte Albumin mit einem normalen Protein, dem A-Kristallin aus der Linse des Auges, zusammen. Das glykolisierte Albumin bildete Überkreuzbindungen mit dem Kristallin. Mit Zugabe der Sunbstanz konnte diese Überkreuzbindung jedoch verhindert werden. Die Studie zeigt, daß die Substanz die Übertragung von schädlichen Verbindungen auf gesunde Proteine verhindern kann. Weiterhin wurden Beweise dafür gefunden, daß die Substanz mit ihnen reagiert und sogar in der Lage ist, Carbonylgruppen aus glykolisierten Proteinen zu entfernen, d.h. die Substanz kann Alterungsvorgänge umkehren. Diese Studie demonstriert den einmaligen Drei-Stufenschutz der Substanz: Schutz vor Anhäufung von zu Schaden gekommenen Proteinen, Schutz vor Proteincarboxilierung, Schutz vor der Infizierung von gesunden Proteinen durch geschädigte. Schutz des gesamten Erbgutes In den Chromosomen, die die Erbinformationen (die Gene) enthalten, entstehen durch Oxidative Belastungen (Schädigung durch Sauerstoffradikale) Brüche und andere Abweichungen und führen mit zunehmendem Alter zu Verklumpungen. In dieser Studie konnte nur für ein Antioxidanz eine signifikante Verringerung der Schädigung der Chromosomen beobachtet werden und das war die Substanz. Zellkulturen ohne irgendeinen Zusatz von Antioxidanzien zeigten 133 Abweichungen in den Chromosomen bei 100 Zellen. Die Substanz verringerte dieses Schädigungsniveau um 2 Drittel auf nur 44 Abweichungen bei 100 Zellen. Die Substanz konnte 68% aller Zellen voll in Takt halten, verglichen mit nur 46% bei den Kontrollzellen. Neurodegeneration Die reiche Zufuhr an Sauerstoff, Zucker, Fettstoffen in den Zellmembranen und Metallen zum Gehirn könnte eine Erklärung dafür liefern, warum es normalerweise ebenfalls reichlich mit der Substanz versorgt wird. Die Substanz sorgt für eine Herabsetzung von: oxidativen Belastungen, zu AGE führenden Protein-Zucker-Verbindungen (siehe oben), Lipidschädigung sowie giftigen Schwermetallbelastungen. Des weiteren wird die Fähigkeit der Substanz zur Verjüngung alternder Zellen, für die Langlebigkeit der Gehirnzellen (Neuronen) verantwortlich gemacht, da Gehirnzellen sich nicht zur Bildung neuer Zellen teilen wie es andere Zellen können. Wir wollen im Folgenden eine Übersicht über die die Neuronen schützenden Eigenschaften der Substanz, und zwar unter besonderer Berücksichtigung der Alzheimer Krankheit, darstellen. Hirnalterung und –degeneration werden durch Proteincarboxilierung angezeigt, d.h. durch die Schädigung von Proteinen. Diese Schädigung gschieht – wie schon mehrfach erläutert – indem sich Carboxylgruppen (Kohlen-Sauerstoffgruppen, kurz CO-Gruppen) an die Proteine anlagert und diese in ihrer Funktion schädigt. Deshalb wurde kürzlich eine spezielle, höchst empfindliche Untersuchung für Carbonylproteine entwickelt. Man machte enorme Fortschritte, Gehirnzellen im Reagenzglas zu „kultivieren“. So konnte man diese Neuronen über längere Zeit beobachten und studieren. So haben Wissenschaftler der Universität von Kentucky erstmals diese Technik angewandt, um das Altern im Experiment zu untersuchen (Aksenova MV et al., 1999). Man stellte fest, daß bei einer Verdoppelung der Proteinschädigung 10 bis 20% der Neuronen nicht mehr lebensfähig waren. Ich fasse zusammen: Proteine als Bestandteile von Neuronen (Gehirnzellen) können carboxyliert werden, d.h. durch Anlagerung von CO-Molekülen (Kohlenstoff-Sauerstoff-Moleküle) geschädigt werden. Als Folge dieser Proteinschädigung sterben Gehirnzellen (Neuronen) ab. Dies ist ein eindrucksvoller Hinweis auf das Altern. Fazit: Die Substanz führt zu einer Verminderung dieser Proteinschädigung, d.h. die Substanz verlangsamt den Alterungsprozess von Gehirnzellen – eine wahrhaft sensationelle Entdeckung. Lipidperoxidation der Membran Eine Hauptursache für oxidative Schädigungen und zelluläre Unterfunktion im Gehirn ist die Oxidation von mehrfach ungesättigten Lipiden (Fettsäuren wie Linol- und Linolensäure) in den Zellmembranen und ihren Ausläufern (Axonen). Eine Zellmembran ist die Abgrenzung zwischen unterschiedlichen Zellen. Außerdem findet in der Zellmembran ein Stoffaustausch statt. Die Außenseite der Zellmembran ist mit verschiedenen Rezeptoren besetzt. Eine Zellmembran besteht aus einer Lipidoppelschicht, d.h. einer Doppelschicht aus Fettsäuren (Lipide), die durch Oxidation leicht geschädigt werden kann. Unter Rezeptoren muß man sich Landeplätze für bestimmte Stoffe vorstellen, wobei jeder Rezeptor speziell für eine Stoffgruppe bestimmt ist. So kann man sich auch erklären, daß ein Überangebot eines Stoffes einer Stoffgruppe schädlich sein kann, weil dann alle Rezeptoren für die anderen Stoffe besetzt sind. Beispiel: Natürliches Vitamin E besteht aus 4 Tocopherolen und 4 Tocotrienolen. Vielfach wird bei der Zufuhr von Vitamin E nur Alpha-Tocopherol zugeführt, das auch zum Schutz von Speisefetten und –ölen benutzt wird. Dieses Alpha-Tocopherol-Überangebot blockiert dann die Rezeptoren für die anderen Tocopherole und Tocotrinole. So kann es evtl. zu einer schädlichen Wirkung bei der Zufuhr von Vitamin E kommen. Man sollte also immer das vollständige, natürliche Vitamin E zuführen. Wird die Lipidschicht der Zellmembranen geschädigt, beginnt eine Kettenreaktion, die oxidative Schädigung nimmt zu. Dabei entstehen höchst giftige Nebenprodukte u.a. Aldehyde die durch die Substanz vernichtet werden. Es wird vermutet, daß die Produkte der Lipidperoxidation bei der Alzheimer Krankheit wichtige Membranproteine mit Signalfunktion behindern. Ihre Schwächung führt zu Stoffwechseldefiziten, zu Vergiftungserscheinungen sowie erhöhter Verwundbarkeit gegenüber oxidativen Angriffen (Mark RJ et al., 1997; Butterfield DA, 1999). Es konnte des weiteren festgestellt werden, daß Mäuse, die mit der Substanz behandelt wurden, eine um bis zu 85% geringere Konzentration schädlicher Produkte der Lipidperoxidation zeigten als die unbehandelten Mäuse. Die antioxidative Aktivität der Superoxiddismutase (SOD) lag bei den mit der Substanz versorgten Mäusen um das Sechsfache höher. SOD (Superoxid-Dismutase) ist der Name für alle körpereigenen Schutz-Enzyme, die Hyperoxid (schädliches freies Radikal) zu Wasserstoffperoxid umwandeln. Diese körpereigenen Schutz-Enzyme kommen in allen Lebewesen vor. Hyperoxid ist sehr reaktionsfreudig und kann Proteine und das Genom schädigen. Das Zwischenprodukt Wasserstoffperoxid wird schließlich durch ein weiteres Schutzenzym (Katalase) zu harmlosen Sauerstoff und Wasser abgebaut. Wasserstoffperoxid dürfte vielen Frauen bekannt sein, da es durch Zerstörung der Farbe die Haare bleicht. Es gibt leicht unterscheidbare Gruppen von Superoxiddismutasen (SOD): Kupfer/Zink enthaltende SOD und Mangan oder Eisen enthaltende SOD. SOD und Katalase gehören also zu den körpereigenen (endogenen=inneren) Anti-Oxidantien, während z.B. einige Vitamine zu den exogenen (äußeren) Anti-Oxidationen gehören, die man zuführen muß. Ein Mangel an Spurenelementen wie Kupfer, Zink, Eisen und Mangan kann also zu einem Mangel an endogenen Anti-Oxidantien führen, den man dann durch Zufuhr der exogenen beheben muß. Mäuse, denen man die Substanz gab, hatten also ein 6fach höheres Niveau an SOD, diesem wichtigen körpereigenen Schutzstoff. Die Kentucky-Studie konnte ebenfalls zeigen, daß Schädigung der Proteine zu einem verringertem Energiestoffwechsel im Gehirn führt – ein wesentliches Merkmal der Alzheimer Krankheit. Tierversuche zeigen, daß die Carboxilierung von Gehirnproteinen zu Störungen der Wahrnehmung und des Verhaltens führen, wenn das Großhirn betroffen ist, während es zu motorischen Störungen (Bewegungsstörungen) führt, wenn das Kleinhirn betroffen ist. Auch zu Gedächtnisverlust kann die Schädigung von Gehirnproteinen führen. Ich fasse zusammen: SOD ist ein körpereigenes (endogenes) Schutz-Enzym, das der Organismus selbst bilden kann, wenn genügend „Baustoffe“ wie Eisen, Mangan, Zink und Kupfer vorhanden sind. Die Substanz kann das Niveau von SOD um ein Mehrfaches erhöhen. Wie oben erläutert wurde, kann SOD zusammen mit einem weiteren Schutzenzym, der Katalase, gefährliche Sauerstoff-Radikale in harmlosen Sauerstoff und Wasser umwandeln. Fazit: Die Substanz kann nicht nur selber Schutz bieten, sondern „trommelt“ auch noch Hilfe herbei, die in Form von SOD und Katalase den Schutz erhöht. Kupfer und Zink Kupfer und Zink sind notwendige Spurenelemente. Sie sind aber neurologisch ein zweischneidiges Schwert. Neuere Untersuchungen an der Florida State Universität belegen, daß Kupfer und Zink auch schädlich sein können (Hornig MS et al., 2000). Ein abnormaler Kupfer-Zink-Stoffwechsel ist bei der Alzheimer Krankheit, beim Schlaganfall und vielen anderen Gehirnkrankheiten beobachtet worden. Normalerweise sind Kupfer und Zink an der Übertragung von Signalen von einer Gehirnzelle zur anderen haben. Dabei haben sie an den Enden der Gehirnzellen – den Synapsen – eine bestimmte Konzentration. Wird diese überschritten, dann können sie bei der Freisetzung an den Synapsen schnell zu Neurogiften werden. Das Gehirn muß diese metallischen Substanzen puffern, d.h. die Konzentration begrenzen und die Wirkung mildern,damit sie ihre Funktion ohne schädliche Nebenwirkungen vollziehen können. Neueste Untersuchungen mit Kupfer und Zink zeigen, daß die Substanz diese Pufferfunktion ausübt. Eine wahre Flut neuester Untersuchungspapiere zeigen die zentrale Rolle von Kupfer und Zink im Zusammenhang mit der Entstehung der Alzheimer Krankheit. Das Niveau dieser Substanzen ist im Gehirn der Alzheimer Patienten erhöht, besonders aber in der Ameloid-Beta-Plaque (senile Plaque), welches die zentralen Verursacher dieser Krankheit sind. Ein Durchbruch zu neuen Erkenntnissen gelang einer Untersuchung, die zu der Entdeckung führte, daß Chelatbildner für Kupfer und Zink in der Lage sind, Beta-amyoid aus dem Gehirn von Alzheimer Patienten aufzulösen Cherry RA et al., 1999). Chelatbildner sind Stoffe, die mit Metallen eine sehr feste Bindung eingehen können. Auf diese Weiese können giftige Schwermetalle gebunden werden um so den Körper vor Schaden zu bewahren. Eingesetzt werden vor allem Chelatbildner, die z.B. Quecksilber, Blei, Cadmium und andere giftige Schwermetalle binden können. Bekannt sind auch Chelate wie Chlorophyll (Blattgrün), das Magnesium enthält, Vitamin B12 (Cobalamin), das Cobalt enthält oder Häm, das Eisen enthält. Die Wissenschaftler schlossen daraus, daß Stoffe, die speziell Kupfer und Zink binden können, andere Metalle wie Magnesium und Calcium aber schonen, von großem therapeutischem Nutzen zur Behandlung der Alzheimer Krankheit sein könnten. Die Substanz entspricht diesen Anforderungen. Nicht nur vermag die Substanz mit Kupfer und Zink Chelate zu bilden, sondern die Gegenwart von Kupfer- und Zinkionen vermag das Potential von dieser Substanz zur Neutralisierung der Superoxydradikale noch zu erhöhen (Gulyaeva NV, 1987). Ich fasse zusammen: Kupfer und Zink sind wichtige Spurenelemente und an der Signalübertragung im Gehirn notwendig. Diese Übertragung erfolgt chemisch von einem Nervenende (Synapse) der einen Gehirnzelle zur Synapse der nächsten. Wird eine bestimmte Konzentration von Kupfer und Zink an den Synapsen überschritten, erhöht sich auch das für die Übertragung wichtige Amyloid-Beta (s.o.). Zu viel Amyloid-Beta wiederum kann zu vermehrten Ablagerungen (Plaques) führen. Diese Plaques findet man vor allem in den Gehirnen von Alzheimer- und Down-Syndrom-Patienten. Die Substanz ist nun in der Lage die Kupfer-Zink-Konzentration zu puffern und damit Schaden abzuwenden. (Horning MS et al., 2000). Ein weiteres Experiment zeigte, daß die Substanz diese Zellen ebenfalls vor Schädigungen durch Acetaldehyde als Alkoholabbauprodukte zu schützen vermag HipKiss AR et al., 1998). Alkohol wird hauptsächlich in der Leber abgebaut und dann über Lunge abgeatmet bzw. über die Niere ausgeschieden. Dabei wandelt das in der Leber produzierte Zink-Enzym Alkoholdehydrogenase den Alkohol zunächst in das giftige Acetaldehyd um. Der weitere Abbau zu Essigsäure folgt ebenfalls in der Leber wiederum durch ein Zink-Enzym, nämlich Aldehyddehydrogenase. Die Essigsäure wird schließlich zu den unschädlichen Stoffen CO2 (Kohlendioxid) und H2O (Wasser) verarbeitet. Wichtig ist, daß das Zwischenprodukt Acetaldehyd schnell wieder weiter abgebaut wird, bevor es Schaden anrichtet. Kopfschmerzen sind oft eine Folge von Acedaldehyd, das vielleicht aus Zinkmangel nicht schnell genaug verschwindet. Mein Rat: Vor Alkoholgenuß 15 mgZink und natürlich die Substanz einnehmen. Schlaganfall und Neuroschutz Zwei russische Studien zeigen, daß die Substanz das Gehirn unter simulierten Schlaganfällen schützen kann (Stvolinsky SL et al., 1999; Boldyrev AA et al., 1997). Im ersten Experiment wurden Ratten mit zu wenig Sauerstoff versorgt. Solch eine Mangelversorgung nennt man Hypoxie. Ratten, denen zuvor die Substanz verabreicht worden war, waren in Lage, etwa doppelt so lange auf den Beinen zu bleiben und zu atmen als die anderen. Nach der Hypoxie waren die mit der Substanz behandelten Ratten nach 4,3 Minuten wieder auf den Beinen, während die anderen es erst nach 6,3 Minuten schafften. Die zweite Studie simulierte den Schlaganfall durch arteriellen Verschluß. Die mit der Substanz versorgten Ratten zeigten ein wesentlich normaleres EEG (Gehirnstrom) und eine bessere Wiederherstellung Blutflusses. Wir haben gesehen, daß die Substanz die Lebensspanne auf der Ebene der Zelle sowie des Organismus zu verlängern vermag. Es ist den sich teilenden wie den sich nicht-teilenden Zellen wie den Neuronen gleichermaßen von Nutzen. Des weiteren scheint uns die Natur -wie mit dem Q10 - mit der Substanz ein Produkt zur Verfügung gestellt zu haben, das den Bedürfnissen unseres Körpers besonders gut entspricht. Angesichts der vielen Nahrungsergänzungsmittel, die auf wenige und begrenzte Alterungsmechanismen gerichtet sind, zeigt sich die Substanz als die wohl vielversprechendste multipotente lebensverlängernde Entdeckung seit der Entdeckung des Coenzym Q10 vor mehr als zwanzig Jahren. Um welche wundervolle, vielversprechendste, lebensverlängernde, multipotente und schützende Substanz handelt es sich ?? Es ist …. C a r n o s i n References · Aksenova MV, Aksenov MY, Markesbery WR, et al. Aging in a dish: age-dependent changes of neuronal survival, protein oxidation, and creatine kinase BB expression in long-term hippocampal cell culture. J Neurosci Res. 1999; 58(2):308-17. · Atwood CS, Moir RD, Huang X, et al. Dramatic aggregation of Alzheimer Ab by Cu(II) is induced by conditions representing physiological acidosis. J Biol Chem. 1998; 273(21):12817-26. · Berlett BS, Stadtman ER. Protein oxidation in aging, disease, and oxidative stress. 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2.5 Curcumin

Curcuma-Extrakt mit 96% Curcumin, bzw. Curcuminoide Bitte nicht mit Curcuma-Pulver verwechseln. Der Extrakt ist 40 mal potenter. Der Extrakt enthält 96,52 % Wirkstoff (Curcuminoide), das Pulver nur 2-3% ! Unser Preis für 200 g Curcuma-Extrakt ist viel günstiger als die gleiche Menge in Kapseln. Für 200 g Curcuma-Extrakt in Kapseln zahlt man bis 300,00 EURO - also 6 mal so viel. Wir packen in lebensmittelgerechten Dosen ab und nicht in Alumiumbeuteln. Aluminium steht im Verdacht, schädlich zu sei. Analysedaten, erstellt durch HPLC (Hochleistungsflüssigkeitschromatographie), ein sehr genaues Analyseverfahren. Curcuminide 96,52% Curcumin 75,2 % Analysen-Zertifikat Bei jedem Produkt wird die chemische Analyse geprüft. Die Prüfung erfolgt auf den Gehalt an: Chlorid, Sulfat, Ammonium (NH4 Nervengift), Eisen, giftige Schwermetalle wie Blei, Quecksilber, Cadmium, Reinheit, Restlösemittel, flüchtige organische Verunreinigungen, bestimmt mit der Methode USP28 (Chromatographie), Hefe und Schimmelpilze, E.Coli, andere Colibakterien, Salmonellen Empfehlung: 0,5 bis 1 TL aufs Essen streuen oder mit Öl anrühren. dazu immer etwas Pfeffer geben! Warum? Lesen Sie nachfolgend. Curcuma-Extrakt ist Öl-löslich, aber nicht wasserlöslich. Ganz wichtig: Curcuma-Extrakt ist schlecht bioverfügbar. Das im Pfeffer vorhandene Piperin erhöht die Bioverfügbarkeit um das 10 bis 20-fache! Piperin ist der Stoff, der Pfeffer die Schärfe verleiht. Es gibt Anbieter, die ihren Curcuma-Kapseln etwas Piperin zufügen. Ich halte Pfeffer für besser und billiger, da dieser neben Piperin auch noch andere gesundheitlichen Vorteile hat. Pfeffer war früher ein Heilmittel, heute leider in Vergessenheit geraten. Meine Empfehlung: Dem Essen neben etwas Öl oder Fett und Curcuma-Extrakt auch etwas schwarzen Pfeffer zufügen. Beispiele: 1. Butterbrot, darauf Curcuma-Extrakt und Pfeffer streuen. Curcuma-Extrakt vermischt sich gut mit Butter zu einer Paste. 2. Kartoffeln darauf 1 Teelöffel Bio-Leinöl, 1 TL Curcuma-Extrakt und etwas Pfeffer geben. 3. In etwas Joghurt 1 EL Bio-Leinöl geben, 1 TL Curcuma-Extrakt und etwas Pfeffer. Rühren bis eine eiheitliche orange Farbe zu sehen ist. Lassen Sie Ihre Phantasie freien Lauf: Wichtig ist, dass immer etwas Öl oder Fett und etwas Pfeffer zusammen mit dem Curcuma-Extrakt eingenommen wird. Curcuma (curcuma longa) enthält als wirksamen Bestandteil Curkumin und ist einer der bedeutendsten Heilpflanzen. Curcuma wird erfolgreich eingesetzt bei den verschiedensten Erkrankungen - unglaublich wie groß das Wirkungsspektrum ist. Unser Curcuma-Extrakt gehört als Vorbeugung zu jedem Essen dazu, ein halber oder ein ganzer Teelöffel voll. Viele Studien deuten darauf hin, dass Curcuma entzündungshemmend wirkt. So wurde bewiesen, dass Curcuma die Aktivierung von NF-kappaB verhindern kann. NF-kappaB ist ein Proteinkomplex, der Entzündungen und Krebs fördern kann. (Stark hemmend auf NF-kappaB sind Tocotrienole, wie sie in unserem Vitamin-E-Komplex-8-fach vorkommen. Auch Vitamin K, das in grünen Blättern, Kohl, Hafergraspulver u.a. reichlich vorkommt, hemmt NF-kappaB. Vitamin K2 schützt außerdem vor Osteoporose, Herzinfarkt, beugt Leberkrebs vor, bekämpft Leukämie u.a.) Ich trinke täglich 2-3 Gläser grünen Smoothie (Wildkräuter, Hafergraspulver und sonstiges grünes Blattgemüse) zur Versorgung mit Vitamin K und esse zu jeder Mahlzeit 1 TL Curcuma-Extrakt mit etwas Leinöl und Pfeffer! . Curcuma-Extrakt ist 30 mal wirksamer als Curcuma-Pulver. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir keine weiteren gesundheitsbezogenen Aussagen über die wundervolle Wirkung des Curcuma-Extraktes sagen dürfen! Health-Claim-Verordnung (EU) Nr. 432/2012 Die sogenannte Health-Claim-Verordnung (EU - Europäische Kommision) Nr. 432/2012 ist zum 14.12.2012 ist in Kraft getreten, wonach gesundheitliche Aussagen oder Aussagen zur Wirkung eines Produktes - wie wirkt potenzfördern oder gefäßentspannend etc. - nicht mehr erlaubt sind. Nur noch Aussagen in dieser Verodnunng (health claims) zu Produkten, Substanzen oder Wirkstoffen dürfen verwendet werden. Für weitere Informationen hierzu bitten wir, im Internet zu recherchieren, etwa bei www.google.de oder bei ausländischen Anbietern, z.B. hier: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/kurkuma.html Wir bitten hierfür nochmals um Verständnis. ------------------------------ Curcumin – Fachinformationen Entzündungen und Karzinogenese (Tumorentwicklung) Curcumin wirkt durch die Hemmung der Enzyme Cyclooxygenase-2, Lipoxygenase und NO-Synthase entzündungshemmend. Die schmerzlindernde Wirkung von Curcumin konnte u.a. bei Patienten mit Knie-Arthrose nachgewiesen werden. Die Verminderung von Entzündungen wird zugleich als Ursache der krebshemmenden Wirkung angenommen. Die krebshemmende Wirkung ließ sich ebenfalls experimentell belegen: Curcumin kann Darmpolypen zurückdrängen und damit Darmkrebs vorbeugen, wie eine Studie mit Patienten mit familiärer adenomatöser Polyposis (bei dieser Erbkrankheit bilden sich Hunderte von Polypen im Darm, unbehandelt entwickelt sich Darmkrebs) zeigte. Durch die Einnahme von Curcumin ging die Zahl der Polypen um 60 % zurück. Die Größe der verbliebenen Polypen reduzierte sich im Schnitt um 50 %. Tierversuche mit Mäusen zeigen, dass Curcumin die Bildung und Ausbreitung von Metastasen bei Brustkrebs hemmen kann. Die Substanz könnte besonders wirksam in Kombination mit dem Wirkstoff Paclitaxel sein, einem gängigen Mittel bei der Behandlung von Brustkrebs. Einige epidemiologische Studien zeigen ebenfalls ein antikarzinogenes Potential und damit eine mögliche chemopräventive Wirkung bei Prostatakrebs. Neuere Studien haben gezeigt, dass Curcumin die Metastasenbildung bei fortgeschrittenem Brust- und Prostatakrebs hemmt. Die Untersuchung des dabei zugrundeliegenden Wirkmechanismus auf zellulärer Ebene hat ergeben, dass Curcumin über den Transkriptionsfaktor NF-κB auf die Synthese der proinflammatorischen (entzündungdfördernd) Zytokine CXCL1 und -2 Einfluss nimmt, was zu einer Blockade einer Reihe von prometastatischen (metastasenbildend) Faktoren führt. Osteogenese, Osteoporose Curcumin reduziert den Knochenabbau, indem es die Konzentration der Osteoklasten, die die Knochensubstanz abbauen, hemmt. (Knochenaufbauende Enzyme heißen Osteoblasten). Außerdem wirkt es dem durch Estrogenmangel bedingten Verlust der Knochendichte entgegen, wie eine Studie mit Mäusen vermuten lässt. Immunologie Curcumin bzw. Kurkuma-Pulver wird in der traditionellen Medizin seit langem (z. B. Ayurveda) für seine entzündungshemmende Wirkung geschätzt. Kurkuma-Pulver Studien zeigen, dass die Einnahme eines Curcumin-Phospholipid-Komplex sehr hohe Blutwerte von Demethoxycurcumin bewirkt und tatsächlich stark antientzündlich wirkt. In einer Doppelblind-Studie bewirkte der Curcumin-Phospholipid-Komplex außerdem eine deutliche Verbesserung der Schmerzsymptomatik und der Beweglichkeit bei Arthrose. Erläuterung: (Sepp Klik) Phopholipide sind Bestandteile der Zellmembranen. Der Körper kann Sie aus Fetten und Ölen herstellen. Da man Curcumin immer in Öl auflösen sollte, um die Bioverfügbarkeit zu erhöhen, hat der Körper somit auch die Möglichkeit, Phospholipide herzustellen. Man sollte geättigte (Macadamia- oder Kokosöl) als auch ungesättigte (Bio-Leinöl) verwenden. Angiogenese (Wachstum von Blutgefäßen aus bereits vorhandenen heraus) Curcumin könnte antiangiogenetische Effekte besitzen. In einem Tiermodell des Diabetes mellitus wirkte der Komplex antiangiogenetisch der Entwicklung einer proliferativen Retinopathie (der Schädigung kleiner Blutgefäße in der Netzhaut) entgegen, wie eine Studie an Ratten zeigte. Zentrales Nervensystem Es wird spekuliert, dass Curcurmin gegen Morbus Alzheimer wirksam sein könnte. Die Ergebnisse einer 2005 begonnenen Phase-I-Studie wurden bislang nicht publiziert. Curcumin zeigt neben seiner Neurogenese fördernden auch neuroprotektive Wirkungen und könnte neben Alzheimer auch für die Behandlung anderer neurodegenerativer Erkrankungen wie die Parkinson-Krankheit interessant sein. Des Weiteren wurden in Versuchen mit Curcumin vermehrt antidepressive Wirkungen beobachtet.[ Das starke antioxidative und entzündungshemmende Potential von Curcumin könnte auch bei diabetischer Neuropathie (Erkrankung des Nervensystems) einen positiven Effekt haben. Fettstoffwechsel Curcumin bewirkte in Versuchen eine Senkung erhöhter Blutfettwerte und einen Rückgang der damit einhergehenden Ansiedlung atherosklerotischer Plaques in Gefäßsystem und vermochte die Fettverstoffwechslung im Leberparenchym (Lebergewebe) zu verbessern. Zudem bestehen Hinweise, dass Curcumin eine Gewichtsreduktion bei Adipositas (starkes Übergewicht) unterstützen könnte. Zuckerstoffwechsel und Diabetes Versuche zeigen, dass Curcumin die meisten gesundheitlichen Aspekte der Diabeteserkrankung positiv beeinflussen kann. Dazu zählen: Hyperglykämie, Insulinresiststenz, Hyperlipidämie und nekrotische Prozesse. Des Weiteren könnte Curcumin als mögliches Therapeutikum für diabetische Spätkomplikationen, wie zum Beispiel der Nephropathie (Nierenerkrankung) , Retinopathie (Augenerkrankung) und Mikroangiopathie. Hierfür existieren Hinweise aus experimentellen Studien.Weitere klinische Studien sind hierzu geplant. Negative Effekte Außer einer Förderung des Gallenflusses bei hohen Dosen (8 bis 12 g/Tag) und einer möglichen Magenverstimmung sind keine Nebenwirkungen auf den menschlichen Organismus bekannt. Die Einnahme gilt daher als unbedenklich. Bioverfügbarkeit Da Curcumin schwer wasserlöslich ist, wird es im Magen-Darm-Trakt nur in einem sehr geringen Maß absorbiert. Ein Curcumin-Phospholipid-Komplex hat dagegen eine 29-fach höhere Bioverfügbarkeit als herkömmliches Curcumin. Neue Ansätze zur verbesserten Aufnahme von Curcumin beruhen auf der Bildung von Mikroemulsionen. Hier konnten Steigerungen der Bioverfügbarkeit von ca. 350 % (Meriva) bis zu 5000 % (Curcuflex) erzielt werden. Unter Anwendung von Absorptions-Faktoren wie Schwarzer-Pfeffer-Extrakt (Piperin) werden mehrere Ansätze für eine erhöhte Bioverfügbarkeit untersucht. Durch Erhitzen oder Auflösung in Öl wird die Bioverfügbarkeit von in Lebensmitteln enthaltenem Curcumin erhöht. Quelle: Wikipedia, erläutert von Sepp KLik Zusammenfassung: Curcumin könnte mindestens 14 Medikamente ersetzen Curcumin ist Hilfe 1) .... bei Artheriosklerose 2) ... bei Entzündungen, Arthritis, Arthrose, Knie-Arthrose 3) .... entzündlichen Augenerkrankungen 4) .... Depressionen 5) .... bei Blutverdünnung, anstatt Asperin u.a. 6) .... bei Chemotherapie 7) .... Diabetes 8) .... Darmkrebs, Polypen, Brustkrebs, Prostatakrebs 9) .... Osteoporose 10) .... zentraes Nervensystem, Alzheimer, Parkinson 11) .... Fett- und Zuckerstoffwechsel, Gewichtsreduktion u.a. Bitte lesen Sie ausführliche Information im Gesundheitslexikon, Sie finden es auf der ersten Seite unten bei www.vitaminclub.de .

F

3.1 Flavonoide

. Flavonoide, Bioflavonoide 

Die Flavonoide sind eine Gruppe von sekundären Pflanzenstoffen, zu denen ein Großteil der Blütenfarbstoffe gehört. In der Natur gibt es rund 8000 Verbindungen. 
Flavonoide sind universell in Pflanzen vorhanden, somit auch in der menschlichen Nahrung. Ihnen werden besonders antioxidative Eigenschaften zugeschrieben, d.h. sie sind in der Lage, freie Radikale zu neutralisieren, siehe hierzu unter Vitamin C. Etliche flavonoidhaltige Pflanzen werden medizinisch genutzt.<

Die Flavonoide wurden in den 1930er-Jahren durch den Nobelpreisträger Albert von Szent-Györgyi Nagyrapolt entdeckt und zunächst als Vitamin P bezeichnet. Das P im Vitamin P steht für Permeabilitätsfaktor. 

fet Woher kommt der Name Flavonoide? 

Einige Pflanzen wie die Färber-Eiche wurden in der Vergangenheit zum Gelbfärben verwendet. Nachdem man ihre Inhaltsstoffe identifiziert hatte, nannte man diese Gruppe von Farbstoffen Flavone, nach dem lateinischen Wort flavus für gelb. Als man erkannte, dass sehr viele Inhaltsstoffe gleichartig aufgebaut waren, von denen viele anders gefärbt oder farblos sind, nannte man die Stoffgruppe Flavonoide. 

Vorkommen .. Flavonoide sind im Pflanzenreich universell verbreitet und kommen sowohl in Samenpflanzen als auch in Moosen und Farnen vor. Tiere und Menschen können keine Flavonoide bilden. 

Bedeutung 

Die verschiedenen Flavonoide erfüllen in den Pflanzen eine Vielzahl von Funktionen. 
Flavonoide bilden die wichtigste Gruppe unter den Blütenfarbstoffen und dienen hier der Anlockung von Bestäubern, zur Abschreckung von Pflanzenfressern, zur Fraßstimulation für spezialisierte Insekten, zur Wachstumshemmung verschiedener Schmetterlingsraupen (besonders Rutin und Quercitrin), als Schutz gegen UV-Strahlung und Mikroorganismen. Flavonoide haben auch eine antivirale, antibakerielle und antifungale (pilzhemmende) Wirkung.

Man könnte auch vereinfacht sagen: Da Pflanzen ihren Feinden nicht fortlaufen können, ihren Bestäubern nicht nachlaufen können, sich nicht im Schatten gegen die UV-Strahlung der Sonne schützen können und auch nicht vor Oxidation durch Sauerstoffradikale, haben sie besondere Strategien entwickelt, um zu überleben, um sich fortzupflanzen und um bestäubende Insekten anzulocken und um sich vor Oxidation durch Sauerstoff zu schützen. 

Das Ergebnis diese Strategien sind „intelligente“ Vitalstoffe, nämlich Flavonoide. Der Mensch kann davon enorm profitieren, indem er nämlich viel.“Pflanzliches“ ißt. Nahrung 
Der Mensch nimmt Flavonoide mit der Nahrung in größeren Mengen auf. Rund zwei Drittel der rund ein Gramm umfassenden phenolischen Substanzen, die der Mensch zu sich nimmt, sind Flavonoide. „Es wird angenommen, dass sie dank ihrer antioxidativen Wirkung, die in vitro (im Reagenzglas) z. T. stärker ist als diejenige von bekannten Antioxidantien wie Vitamin E, einen enormen Einfluss auf die Gesundheit des Menschen haben. 

Epidemiologische Studien zeigten ein geringeres Risiko für verschiedene Krankheiten bei höherer Flavonoidaufnahme. Einfach auf den Punkt gebracht: Iß mehr pflanzliche Rohkost und du lebst gesünder. 
Bestimmte Flavonoide können zu einer Wechselwirkung (Hemmung oder Verstärkung) mit Arzneistoffen führen, etwa bei Grapefruit. Medizinische Nutzung 

Flavonoide werden bei vielen Störungen der Gesundheit eingesetzt, als Venenmittel, Gefäßschutz, bei Ödemen, Herz-Kreislaufmittel, Diuretikum u.a. 
Folgende Flavonoide werden als Reinstoffe als Venenmittel genutzt: 
Citrusbioflavonoide, Hesperidin 
Wichtige Arzneidrogen, die größere Mengen an Flavonoiden enthalten, sind:
Arnikablüten (Arnika) 
Birkenblätter (Hänge-Birke, Moor-Birke) 
Buchweizenkraut (Fagopyrum esculentum) 
Ginkgoblätter (Ginkgo) 
Goldrutenkraut (aus Solidago virgaurea, Solidago gigantea und Solidago canadensis) 
Holunderblüten (Schwarzer Holunder) 
Hopfenzapfen (Echter Hopfen) 
Kamillenblüten (Kamille) 
Katzenpfötchenblüten (Gewöhnliches Katzenpfötchen) 
Lärchenextrakt (Taxifolin) 
Mädesüßkraut und -blüten (Mädesüß) 
Mariendistelfrüchte (Mariendistel) 
Passionsblumenkraut (aus Passiflora incarnata) 
Bitterorangenschale (Bitterorange) 
Ringelblumenblüten (Ringelblume) 
Römische Kamille 
Rotes Weinlaub (Vitis vinifera) 
Saflorblüten (Saflor) 
Stiefmütterchenkraut (Viola arvensis und Viola tricolor) 
Süßholzwurzel (Süßholz) 
Weißdornblätter mit Blüten (mehrere Weißdorn-Arten) 

Quelle: Wikipedia 
Mehr Info: http://de.wikipedia.org/wiki/Flavonoide

G

4.1 GEO-Citrus

GEO-Citrus (GC) - aus den Kernen von Citrus Aurentium (Bitterorange) und seine vielfältigen Anwendungen
’Vernichtet nicht nur Viren und Bakterien, sondern auch Pilze und Parasiten
’’Verschont die nützlichen Darmbakterien wie Bifidi- und Lactobakterien
’’Wirkt bei einer Viezahl von Bakterien – auch bei den resistenten „Krankenhausbakterien“ (MRSA), bei Pilzen sowie bei einer großen Anzahl von Parasiten’’
GC ist wirksam und dabei völlig unschädlich.
Beispiele für den Einsatz von GC:

Bei Infektionen aller Art wie Magen-, Darm-, Hals-, Nasen-, Ohren-, Scheide-, Hefe-, Nagel-, und Hautpilzinfektionen * Zahnfleischentzündungen
bei Ekzemen, Warzen, Schuppen, Schweißfüßen *
in der Tierzucht, gegen Algenbefall, als Wurmmittel *
als schimmel- und fäulnishemmendes Mittel bei Getreide, Obst und Gemüse * konserviert, sterilisiert, desinfiziert die Haut, das Trinkwasser, Obst und Salate - Teppichböden, Geschirr und ... und ... *
GC ist die kleinste und vollkommenste Reiseapotheke’’ und sollte immer und überall dabei sein.
Da Pflanzen ihren Feinden nicht entfliehen können, entwickeln sie besondere Überlebensstrategien Die Meeres-Alge Dunaliella marina z.B. schützt sich vor der gefährlichen Sonneneinstrahlung in Australien, indem sie eine große Menge Carotinoide produziert.
Der Weizen schützt sein wertvolles Keimöl vor aggressiven Sauerstoffradikalen, indem er große Mengen an Vitamin E produziert. Fast alle Pflanzen sind in der Lage noch weitere Schutzstoffe gegen zerstörerische chemische Substanzen zu bilden: Vitamin C, Flavonoide, Thiole und viele, viele andere. Wahrscheinlich sind bisher weniger als 1% wirkungsvoller Pflanzeninhaltsstoffe bekannt, bzw. erforscht.
GC schützt äußerlich und innerlich vor Krankheitserregern, desinfiziert den Wohnbereich, die Wäsche und ... und ....
A) GC zur äußeren Anwendung:

Achtung: GC immer﷓nur mit Wasser oder Öl verdünnt anwenden, wenn nicht anders angegeben! 10T/ Glas bedeutet 10 Tropfen pro Glas oder Tasse Wasser (200 ml), Die angegebene Tropfenzahl ist nur ein ungefährer Anhaltspunkt, da die Tropfengröße temperaturbedingt variiert.
A1: Mund und Lippen
Antiseptische Mundspülung s0﷓ für gesundes Zahnfleisch und frischen Atem, gegen Mundgeruch, Aphten der Mundschleimhaut (Kleine Geschwüre durch Herpesviren) Mundfäule (Stomatitis ulcerosa), Soor (Pilzbefall im Mundraum durch Candida albicans, zeigt sich durch weißlichen Belag ) 3﷓ mal täglich 10T/Glas
Lippenherpes (Herpes simplex, entsteht durch Reaktivierung schlafender Herpesviren): 3 mal täglich 3T/EL Öl
z.B. 3 Tropfen GC mit 1 Eßlöffel Bio-Leinöl vermischen und auf die betroffenen Stellen auftupfen
A2: Zähne und Zahnfleisch
Plaque (bakterieller Zahnbelag, Ursache von Karies und Parodontose), Karies, Zahnfleischentzündung, Zahnfleischbluten, nach Zahnextraktion: 1 - 2 T auf feuchte Zahnbürste geben, bzw. mit 5-10T/Glas spülen Zahnbürste reinigen: 15 min in ein Glas mit 10T/Glas stellen (Vor der Benutzung gut abspülen, Glas alle paar Tage erneuern) A3: Nase und Nasennebenhöhlen
Nasenspülung, Nasennebenhöhlenentzündung: 1-2 T auf einen Eierbecher lauwarmes Wasser, Nase spülen
Schnupfen (Rhinitis), Nasenulkus (Geschwür in der Nase 1-2 T/Eierbecher lauwarmes Wasser, mit Wattestäbchen betupfen´ Vorsicht bei Schleimhäuter, nur mit 1 Tropfen pro Eierbecher beginnen.
A4: Hals und Rachenraum
Halsschmerzen, Halsentzündung, Angina, Husten, Heiserkeit, Kehlkopfentzündung (Laryngitis): 5-10T/Glas (5-10 T in ein Glas mit warmen Wasser geben und mehrmals täglich gurgeln) A5: Ohren
Ohrenreinigung, Ohrenschmerzen, Mittelohrentzündung (Otitis media), Ohrmilben: 1-2 mal täglich 1-2T/Eierbecher, z.B. 1-2 Tropfen GC Bio-Leinöl geben, vermischen und ins Ohr träufeln, bzw. auf die betroffenen Stellen auftupfen (Milben)
A6: Gesicht
Akne, unreine Haut, Pickel, nach der Rasur: etwa 1-2 T auf feuchte Hände geben und im Gesicht verreiben, einwirken lassen und trockentupfen
Vorsicht: Falls Extrakt ins Auge kommt, gründlich mit Wasser ausspülen!
A7: Kopfhaut und Haare
Medizinische Haarwäsche, Schuppen, juckende Kopfhaut: etwa 1-5T mit einer Portion Shampoo vermischen und 2 min in die Haare und Kopfhaut einmassieren, gründlich nachspülen
Kopfläuse: 5-10 T GC mit Shampoo vermischen, eine Plastiktüte über den Kopf stülpen und 20 - 30 min einwirken lassen
Vorsicht: Falls GC ins Auge kommt, gründlich mit Wasser ausspülen!
A8: Haut, Verletzungen, kleine Wunden
Hautverletzungen, Abschürfungen, kleine Verbrennungen: 1-2 T mit etwas Wasser verdünnt auftragen
Hautausschläge, Dermatitis, Schuppenflechte (Psoriasis), Gürtelrose, trockene Ekzeme, Nesselfieber
-2 T/Eierbecher auftragen
Zecken-, Sandfloh- und Blutegelbisse, Insektenstiche, Warzen, Hautpilze:
Extrakt unverdünnt auftragen, bei empfindlicher Haut etwas verdünnen Beingeschwür, offene Beine
3-5T/ Eierbecher Wasser, Kompresse tränken und auflegen, öfters wechseln
A9: Füße, Finger- und Fußnägel
Fußpilz, Hühneraugen, Blasen:
GC pur oder mit etwas Öl verdünnt auftragen
(Bei Fußpilz auch Strümpfe und Schuhe mitbehandeln) Schweißfüße, Hornhaut: 50 T/Schüssel Wasser, Fußbad Nagelpilz, Nagelbettentzündung, Nagelgeschwür u.a.:
GC pur auftragen (Nagel abfeilen, Feile mit Extrakt desinfizieren)
A10: Scheide und Genitalien
Scheidenentzündung (Vaginitis), Vaginapilze, Scheidenparasiten: Scheidenspülung:
1T/Eierbecher Wasser, 7 Tage, 2 mal pro Tag (In vielen Fällen einer Candida-Pilzinfektion ist auch der Darm infiziert, siehe: Innere Anwendung
Pilz- und Parasitenerkrankungen im männlichen Genitalbereich:
Einige Tropfen GC auf feuchte Hände verteilen und einreiben
Der Sexualpartner sollte immer mitbehandelt werden.
Intimpflege: Einige Tropfen GC ins Waschwasser geben

B) GEOCIDAL zur inneren Anwendung:
Achtung: GC immer nur mit Wasser verdünnt, niemals pur trinken!
Jeweils 3-10 Tropfen GC pro Glas Wasser br
B1) Grippe, grippale Infekte 3-5 T pro Glas Wasse, schlucken und gurgeln.
B2: Magen-Darm-Infektionen
Infektionen durch Kolibakterien, Staphylokokken und Salmonellen, Crohn-Krankheit und Colitis; seltener und fast nur in südlichen Ländern treten die schweren Infektionskrankheiten wie Amöbenruhr, Bakterienruhr, Cholera, Typhus und Paratyphus auf. GG scheint eine hervorragende Wirkung im Magen-Darm-Trakt zu entfalten.
B3: Gastritis, Magen- und Darmgeschwüre
Seit etwa 30 Jahren ist bekannt, daß Magen-, Darm- und Zwölffingerdarmgeschwüre durch das Bakterium Helicobacter pylori ausgelöst werden. Die Folgen sind Verdauungsbeschwerden, Sodbrennen, aber auch häufig Magenkrebs. Auch Allergien und Herzkranzgefäßerkrankungen können Folge einer Infizierung mit Helicobacter sein.
2 mal täglich 5-10 T pro Glas Wasser trinken, mindestens 6 Wochen lang
B4: Pilzerkrankungen (Mykosen)
Durch zu häufigen Einsatz von Antibiotika nahmen die Pilzerkrankungen erschreckend zu. Hefe- und Schimmelpilze können unterschiedlichste Erkrankungen hervorrufen: Herz-Kreislaufbeschwerden, Rheuma, Gicht, Arthritis, Asthma, Allergien, Sinusitis, Gastritis, Kopfschmerzen, Migräne, Nierenprobleme u.a
Schimmelpilze kommen überall im Haushalt vor. Hinzu gesellen sich Hefepilze, der schädlichste und häufigste ist Candida albicans. Sein Gift ruft die oben genannten unterschiedlichsten Symptome hervor. Experten schätzen, daß jährlich 7000 bis 12 000 Menschen an diesem Pilz in Deutschland sterben.
Bei der Behandlung muß die Dosis langsam gesteigert werden, da beim Absterben der Pilze Gifte freigesetzt werden (Herxheimer Reaktion)
Dosierungsrichtlinien bei CANDIDA-Infektion:
1. Woche: 3 - 10 Tropfen GC/Glas 1 mal täglich
2. Woche: 3 - 10 Tropfen GC/Glas 2 mal täglich
3. Woche: 3 - 10 Tropfen GC/Glas 3 mal täglich
B5: Erkrankungen durch Parasiten
Über 130 Parasiten - vom kleinen Einzeller bis zum meterlangen Bandwurm - benutzen den Menschen als Wirt. Man schätzt, daß 25% aller Menschen infiziert sind. Auch Haustiere sind Träger zahlreicher Parasiten. Die Symptome sind wie bei Pilzinfektionen sehr zahlreich, da Parasiten das Immunsystem schwächen.
GC ist äußerst wirksam und im Gegensatz zu chemischen Mitteln nebenwirkungsfrei.
B6: Allergien
Allergien sind oft Folge von Infektionen im Magen- und Darmbereich durch Bakterien, Pilze oder Parasiten. Wie vorher geschildert, kann GC äußerst hilfreich sein.

C) Weitere Anwendungsgebiete für GC:
C1: In der Kosmetik
Zum Reinigen der Haut von unerwünschten Bakterien, zur Konservierung von Naturkosmetika, zur Desinfektion von Bürsten und Kämmen ...
C2: In der Babypflege
Viele Babies leiden unter Hefepilzen im Mund und im Windelbereich. GC kann auch zur Desinfektion von Gegenständen benutzt werden, die das Baby häufig in den Mund nimmt.
C3: In der Krankenpflege
Der geschwächte Organismus von Kranken ist besonders durch Krankheitserreger gefährdet. GC kann zur Desinfektion des Zimmers, der Bettwäsche, Kleidung, der Handtücher und anderer Gegenstände eingesetzt werden.
C4: Im Haushalt, in der Gastronomie, in der Sauna, bei Haustieren, in der Tierhaltung, bei Pflanzen ......
Der Einsatzbereich von GC ist fast unbegrenzt. Es kann weitgehend schädliche Chemikalien und viele Medikamente ersetzen. Dem Einsatz von GC sind mit etwas Phantasie in der Vielfalt der Anwendungen kaum Grenzen gesetzt.

Zusammenfassung Äußerlich: GEO-Citrus vernichtet Krankheitserreger im Mund- und Lippenbereich (Herpes, Soor), an den Zähnen (Karies, Parodontose), in der Nase, im Hals (Entzündungen), in den Ohren, im Gesicht (unreine Haut), auf dem Kopf (Schuppen, Läuse), auf der Haut (Ekzeme, Schuppenflechte, Insektenstiche, Hautpilze).
GEO-Citrus hilft bei Verletzungen, bei Fuß- , Nagel- und Scheidenpilzen und in der Intimpflege.

Innerlich: GEO-Citrus wirkt bei Grippe, Magen- und Darminfektionen, Morbus Crohn, Colitis, Magen- und Darmgeschwüren durch Helicobacter pylori, Pilzerkrankungen (Mykosen) durch Hefepilze (Candida albicans) und Schimmelpilze, Befall durch Parasiten (Einzeller, Würmer) und bei durch diese ausglösten Allergien.
Weitere Anwendungsgebiete: GEO-Citrus ist Konservierungmittel und Antiseptikum in der Kosmetik, der Baby- und Krankenpflege (Desinfektion), im Haushalt (Schimmelbefall), in der Gastronomie, im Lebensmittelhandel, in der Sauna, bei Haustieren, in der landwirtschaftlichen Tierhaltung, bei Pflanzen (Läuse, Schädlinge) u.a. 

M

5.1 Magnesium

Magnesium

Magnesium ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Mg Als achthäufigstes Element ist es zu etwa 1,94 % am Aufbau der Erdkruste beteiligt.
Da Magnesium für alle Organismen unentbehrlich ist, gehört es zu den essentiellen (notwendigen) Stoffen. Bei jeder Muskelbewegung ist Magnesium und Calcium erforderlich, wobei der Einstrom von Calcium den Muskel kontrahiert (zusammenzieht) und danach der Einstrom von Magnesium den Muskel entspannt. Ein Mangel kann zu Muskelkrämpfen führen. Magnesium muss daher dem Körper täglich in ausreichender Menge zugeführt werden, um Magnesiummangel vorzubeugen. In allen Nahrungsmitteln und auch im Trinkwasser ist Magnesium in unterschiedlichen Mengen enthalten. Die Magnesiumresorption (Magnesiumaufnahme) findet im oberen Dünndarm statt.

Im Blattgrün der Pflanzen, dem Chlorophyll, ist Magnesium zu etwa 2 % enthalten. Dort bildet es das Zentralatom des Chlorophylls. Planzen benötigen zum gesunden Wachstum sowohl Licht als auch Magnesium. Rohköstler, die vor allem viel Grünes essen, sind also mit Magnesium gut versorgt.

Der Körper eines Erwachsenen enthält etwa 20 g Magnesium (zum Vergleich: 1000 g Calcium). Magnesium ist an ca. 300 Enzymreaktionen als Enzymbestandteil oder Coenzym beteiligt. Magnesiummangel löst beim Menschen Ruhelosigkeit, Nervosität, Reizbarkeit, Kopfschmerzen, Konzentrationsmangel, Müdigkeit, allgemeines Schwächegefühl, Herzrhythmusstörungen und Muskelkrämpfe aus. Im Bereich von Psyche und Stoffwechsel wird vermutet, dass Depression und schizophrene Psychosen durch einen Magnesiummangel verstärkt werden. Auch kann es durch Mangel zum Herzinfarkt kommen.

Die erforderliche Tagesdosis von circa 300 mg wird in der Regel durch eine ausgewogene Ernährung erreicht. Leider ist unsere heutige Ernährung nicht ausgewogen. Vor allem Heranwachsende ernähren sich teilweise äußerst ungesund. So kann ein Mangel an vielen Vitalstoffen entstehen. Ein erhöhter Bedarf an Magnesium kann über Nahrungsergänzungsmittel oder Medikamente gedeckt werden. Leichter Magnesiummangel kann während schwerer Erkrankungen, Schwangerschaft oder im Leistungssport auftreten. Schwere Mangelzustände rühren von Nierenfunktionsstörungen, langdauerndem Durchfall, chronischen Darmentzündungen, schlecht eingestelltem Diabetes mellitus, Kortikoiden wie Cortison (Prednisolon) und bestimmten Diuretika (entwässernde Medikamente!) oder von Fehlernährung beim Alkoholismus her.
Alkoholiker haben fast immer einen Mangel an Magnesium, auch an Zink, das zum Alkoholabbau in der Leber nötig ist.

Magnesium wird im Darm resorbiert und über die Nieren ausgeschieden. Nebenwirkungen sind Magen-Darm-Beschwerden und Durchfall, bei Überdosierung auch Müdigkeit und Pulsverlangsamung. Kontraindikationen sind Nierenfunktionsstörung sowie bestimmte Herzrhythmusstörungen.

Magnesiumsalze finden in der Alternativmedizin Verwendung, siehe auch: Orthomolekulare Medizin; Schüßler-Salze. Magnesiumsulfat („Bittersalz“) war früher als Abführmittel gebräuchlich.

Für die Aufnahme von Magnesium im Dünndarm ist auch die Form der Verbindung, in der das Magnesium vorliegt, von Bedeutung. Organische Salze wie etwa Magnesiumaspartat oder Magnesiumcitrat werden dabei generell besser vom Körper aufgenommen als anorganische Verbindungen.
Quelle: Wikipedia und Sepp Klik Zusammenfassung: 1. Magnesium ist essentiell, also unentbehrlich und muß täglich zugeführt werden. 2. Magnesium entspannt die Muskeln – ein Mangel führt zu Muskelkrämpfen. 3. Magnesium kommt vor allem im Blattgrün vor – Chlorophyll enthält etwa 2% Magnesium. 4. Magnesium istan etwa 300 Enzymen beteiligt 5. Magnesiummangel verursacht neben Muskelkrämpfen zu Ruhelosigkeit, Reizbarkeit, Kopfschmerzen, Konzentrationsmangel, Müdigkeit, allgemeines Schwächegefühl, Herzrhythmusstörungen 6. Magnesium ist neben Zink zum Alkoholabbau nötig 7. Organische Magnesiumverbindungen – z.B. Magnesiumcitrat – werden vom Körper besser aufgenommen als anorganische    

O

6.1 OPC

OPC

Oligomere Proanthocyanidine, auch oligomere Procyanidine OPC oder PCO (englisch: oligomeric proanthocyanidins), sind in Pflanzen natürlich vorkommende Stoffe, die zur Gruppe der Flavanole gehören und den übergeordneten Polyphenolen zuzuordnen sind.

Vorkommen

1948 von Jack Masquelier während einer Studie zur Verfütterbarkeit von Erdnusshäutchen entdeckt. In Tierversuchen stellte er fest, dass in den Häutchen Stoffe vorhanden sind, die sich gut zur Behandlung von Venenkrankheiten eigneten. Bei der Identifikation stieß er auf Verbindungen und nannte diese OPC. Sie kommen in vielen anderen Pflanzen vor und sind von jeher Bestandteil der Nahrung des Menschen. Vor allem in Traubenkernen (Traubenkernmehl), der Schale und dem Laub roter Trauben, in den roten Häutchen von Erdnüssen, in Kokosnüssen, in Ginkgoblättern (Ginkgo biloba), in Äpfeln, Lärchenholz und in der Rinde der Strandkiefer (Pinus Maritima) kommen diese vor.
c
Besonders die äußeren Pflanzenteile wie Rinde oder Schalen, aber auch Kerne und Kerngehäuse enthalten größere Mengen an OPC. Oligomere Proanthocyanidine finden sich auch lageabhängig in unterschiedlicher Konzentration im Rotwein, deutlich weniger im Weißwein. Man spricht deshalb dem Rotwein eine gewisse gesundheitliche Bedeutung zu.
Als OPC-Quelle empfiehlt GEOVIS Traubenkernmehl. Es ist die preisgünstigste OPC-Quelle und hat den höchsten ORAC-Wert. ORAC ist eine Maßeinheit für die Fähigkeit als Anti-Oxidans.

OPC, wie viele andere sekundäre Pflanzenstoffe, dienen den Pflanzen hauptsächlich zum Schutz vor UV-Strahlung, klimatischen Bedingungen und vor Prädatoren (Parasiten, Schmarotzer). Näheres hierzu findet man unter dem Lexikon-Stichwort „Flavonoide“.

Biologische Wirkung

OPC wirkt antioxidativ, d.h. heißt, es ist ein Radikalenfänger. Siehe hierzu unter „Vitamin C: OPC ist entzündungshemmend und verstärkt möglicherweise die Wirkung einiger Vitamine wie A,C und E. Eine Expertengruppe der Mount Sinai School of Medicine, New York, fand in Tierversuchen heraus, dass Polyphenole in Traubenkernextrakt die Plaquebildung als Vorstufe für Alzheimer und somit die typischen Gedächtnisausfälle verhindern oder wenigstens hinauszuzögern könnten. Die Wirkung von OPC scheint durch die Anwesenheit anderer Substanzen im Sinne eines Synergismus günstig beeinflussbar zu sein. Zu diesen Substanzen gehören Vitamin C, Rutin, Hesperidin und Quercetin, wie auch weitere Bioflavonoide. Synergismus bedeutet, dass verschiedene Vitalstoffe zusammen wirken und sich gegenseitig verstärken können.

GEOVIS hat deshalb seinen Acerola-Vitamin C-Kautabletten sowohl Flavonoide als auch OPC zugesetzt. Die Wirkung von Vitamin C als Radikalenfänger kann dadurch wesentlich verstärkt sein.

Die in Studien beobachteten Wirkungen eingenommener OPC oder OPC-reicher Nahrung sind nicht stets auf OPC selbst beschränkt. So ist noch nicht endgültig geklärt, ob mögliche Metaboliten (Stoffwechselprodukte) die durch bakterielle Zersetzung im Darm oder durch den menschlichen Stoffwechsel entstehen, die eigentlichen Wirksubstanzen sind. c

Verwendung OPC (oligomere Procyanidine) werden als Bestandteil von Nahrungsergänzungsmitteln auf den Markt gebracht, wobei die in diesem Zusammenhang aufgestellten Werbeaussagen, insbesondere die Behauptungen zu gesundheitlichen und physiologischen Wirkungen, mit Hinblick auf einen gesicherten naturwissenschaftlichen oder medizinischen Erkenntnisstand in weiten Teilen nicht immer haltbar sind.

Das Bundesverwaltungsgericht hat festgestellt, dass wissenschaftlichen Studien über eine signifikante Wirkung auf den menschlichen Organismus nicht existieren und somit nicht von einer pharmakologischen Wirksamkeit ausgegangen werden dürfe. Das Bundesverwaltungsgericht kam 2007 zu dem Urteil, dass OPC als charakteristischer Bestandteil bestimmter Nahrungsergänzungsmittel angesehen werden können und den Zusatzstoffen nicht gleich gestellt seien. Da so gesehen für OPC eine Zulassungspflicht wie bei Lebensmittelzusatzstoffen entfällt, sind OPC-haltige Nahrungsergänzungsmittel als rechtmäßig verkehrsfähig anzusehen. 

Q

7.1 Q10

Q10
Q10 oder Ubichinon-10 ist strukturell verwandt mit Vitamin K und Vitamin E.
Q-10 ist ein Elektronen- und Protonen-Überträger in der Atmungskette, d.h Q10 kann elektrisch negativ und positiv geladene Teilchen an andere Moleküle übertragen und spielt dabei eine Hauptrolle bei der Energieweiterleitung in den Zellen.
Q-10 wird als Bestandteil von kosmetischen Cremes sowie auch als Nahrungsergänzungsmittel zum Verkauf angeboten.

Biologische Funktion
Q-10 ist eine körpereigene Substanz. Es wird zum Teil über die Nahrung aufgenommen, aber auch im Körper selbst produziert. In jeder menschlichen Zelle wird die Energie aus der Nahrung in körpereigene Energie (ATP) umgewandelt. Q-10 ist als Coenzym an der gesamten Körperenergie-Erzeugung (ATP) zu 95% beteiligt.
Die Organe mit dem höchsten Energiebedarf – wie Herz, Lunge und Leber – weisen deshalb auch die höchste Q-10-Konzentration auf.

Mangel
Ein permanenter Q-10-Mangel kommt selten vor. Man findet ihn gehäuft bei Patienten mit Myopathien (Muskelerkrankungen). Eine Möglichkeit für Q-10-Mangel stellt die Medikation mit Statinen dar, wodurch die Ausgangsstoffe für die Biosynthese von Q-10 verringert werden, was zu einem Rückgang der Plasmawerte führt. Statine werden als Cholesterinsenker eingesetzt. Statine werdn aber auch häufig sog. „gesunden“ Margarinen beigesetzt.

Mein Rat: Finger weg von Margarine. Es besteht nicht nur die Gefahr eines Q10-Mangels. Margarine kann auch äußerst schädliche Tranfette enthalten, die anstelle von gesiunden Fettsäuren in die Zellmembranen eingebaut werden und dort zu einer verminderten Funktion beim Zellstoffwechsel führen können. c



Über die Nahrung nehmen wir täglich etwa drei bis fünf Milligramm des Coenzyms auf. ist. Bei erhöhtem Q-10-Bedarf kann eine Nahrungsergänzung helfen, einen Mangel zu vermeiden oder auszugleichen. Für einen Erwachsenen beträgt die von den meisten Wissenschaftlern in solch einem Fall empfohlene Dosierung von Q-10 als Nahrungsergänzung 30–200 mg pro Tag. Den Geovis-Q10-Kapseln wird als Schutz vor Zerstörung durch Sauerstoff Vitamin E zugesetzt.

Vorkommen
Q-10 findet sich reichhaltig im Fleisch von Organen (Leber), öligem Fisch (Sardinen, Makrelen usw.), Nüssen (z. B. Pistazien), Hülsenfrüchten, Sesamsamen, Sonnenblumenkernen, Pflanzenölen, Kohl, Zwiebeln, Kartoffeln, Spinat, Rosenkohl und Brokkoli. Kochen kann Q-10 jedoch zerstören.

Herstellung c
Für die Herstellung von Q-10 werden drei Verfahren eingesetzt: Fermentation von Hefen, Fermentation von Bakterien und chemische Synthese.

Beim Hefefermentationsverfahren entsteht Q-10 in der so genannten trans-Konfiguration, was bedeutet, dass es identisch ist mit dem natürlich auftretenden Coenzym Q10, wie man es in Fleisch, Fisch oder anderen Lebensmitteln findet. Geovis Q10 wird aus Hefe fermentiert, es entspricht also 100%ig dem natürlich vorkommenden Q10.

Die Sicherheit von Hefefermentation wurde durch mehrere Sicherheitsstudien bestätigt, die von einem der weltweit führenden Versuchslaboratorien (Covance Laboratories Inc.) durchgeführt wurden. Darüber hinaus wurde in einer doppelblinden, randomisierten, placebokontrollierten Studie nachgewiesen, dass Q10 von Hefefermentation in Dosierungen bis 900 Milligramm pro Tag absolut sicher und gut verträglich ist.

Das durch chemische Synthese hergestelltes Q-10 enthält das cis-Isomer (eine im natürlich auftretenden Q-10 nicht vorhandene Molekularstruktur), über deren Sicherheit keine intensiven Studien durchgeführt worden sind.

Geschichte
Q-10 wurde 1957 entdeckt und erstmals von Fred L. Crane aus Rinder-Herzen isoliert. Die chemische Struktur konnte 1958 von Karl August Folkers aufgeklärt werden. Für die Erkenntnisse über die Rolle von Q-10 bei der Energiegewinnung in den Zellen (Atmungskette) erhielt der britische Wissenschaftler Peter D. Mitchell 1978 den Nobelpreis für Chemie. 

S

8.1 Schwarzkümmelöl

Schwarzkümmelöl rettete eine TV-Karriere Wundermittel Habba el Baraka rettete seine TV-Karriere Therapien, Quelle: http://www.psoriasis-netz.de/therapien/nahrung/schwarzkuemmel.html Comeback des Krimi-Stars Jürgen Schmidt Als Komissar Lohbeck wurde er vor Jahren im Fernsehen bekannt. Dann war es eine Weile sehr still um ihn geworden. Gesundheitliche Probleme machten Dreharbeiten oft unmöglich. Jetzt im September ist er gleich in zwei Produktionen zu sehen, zuerst in einem Film mit Harald Juhnke, dann in der Krimi-Reihe T.E.A.M. Berlin. Eine geheimnisvolle ägyptische Medizin, die schon von den Pharaonen hochgeschätzt wurde, hat ihm die Gesundheit zurückgegeben. Er ist wieder da. Harte Produktionstage liegen hinter dem Schauspieler Jürgen Schmidt, 52. In Südafrika drehte er für die ARD zusammen mit Harald Juhnke den TV-Film Die Spesenritter. In einer neuen Folge der Krimi-Reihe T.E.A.M. Berlin stand er für das ZDF vor der Kamera. Soviel anstrengende Action auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig kann nur bringen, wer körperlich und geistig wirklich gesund, vital und immer fit ist. Doch wenn es zu ‹berbelastungen kam, hatte bei Jürgen Schmidt in den zurückliegenden Jahren der Körper öfter mal gestreikt. Nun hat er endlich die Möglichkeit gefunden, mit einem natürlichen Mittel seine hohen Belastungen auszugleichen und wieder volle Leistung zu bringen: Er stärkt sich regelmäßig mit der Pharaonenmedizin Habba el Baraka. Das ist die arabische Bezeichnung, die übersetzt segensreicher Samen bedeutet. Das Schwarzkümmelölhaben ihm seine naturärztlichen Therapeuten verordnet. In ihre renommierte immunologische Praxis in München kommen neben bekannten Schauspielern auch Medienbosse, Hochleistungssportler, Manager und Politiker. Sie alle setzen auf die vitalisierende und das Immunsystem verbessernde Wirkung des im Orient seit Jahrtausenden bewährten ägyptischen Schwarzkümmelöls. Jürgen Schmidt: Ich war bei meiner schauspielerischen Arbeit lange Zeit durch eine starke Infektanfälligkeit behindert. Vor allem bei Außenaufnahmen in den Herbst- und Wintermonaten haben mich Erkältungen immer wieder zurückgeworfen. Seit ich aber täglich meine Immerfit-Kapseln mit dem ägyptischen Schwarzkümmelöl einnehme, lässt mein Immunsystem solche Erkrankungen einfach nicht mehr zu. In der jüngsten Folge von T.E.A.M. Berlin sieht der TV-Zuschauer, wie Jürgen Schmidt mit Fitnessübungen seinen Körper für das harte Leben auf dem Kiez trainiert. Was der Betrachter nicht sieht, sind die Pausen, in denen der Schauspieler mit Schwarzkümmelöl sein Immunsystem stark macht. Auch auf den anstrengenden Dreh in Südafrika mit seinem Kollegen Harald Juhnke hatte sich Jürgen Schmidt mit Schwarzkümmelöl vorbereitet. Er schwört auf seine Pharaonenmedizin, die in der ägyptischen Heilkunde seit den Zeiten des legendären Tut-ench-Amun als Geheimtipp gilt. Die Kapseln, die der Schauspieler einnimmt, enthalten das kaltgepresste äl aus den Samen der ägyptischen Schwarzkümmelpflanze Habba el Baraka. In diesem äl befinden sich in hoher Konzentration Linol- und Linolensäuren, daneben weitere 100 Substanzen. Von diesen wertvollen Stoffen sind im Organismus von infektanfälligen und immunschwachen Menschen viel zu wenige vorhanden. Da der Körper sie selbst nicht bilden kann, müssen sie über eine Nahrungsergänzung in ausreichend hoher Dosierung zugeführt werden. Wenn dies nicht geschieht, spielt das Immunsystem verrückt. und es kommt zu schweren Infekten und chronischen Krankheiten bis hin zu Krebs. ( Nur bei GEOVIS gibt es BIO-Schwarzkümmelöl mit Vitamin E, um die wertvollen Inhaltsstoffe zu schüttzen. „Ich hatte 30 Jahre lang Asthma und war in 6 Wochen durch unser BIO-Schwarzmümmelöl mit Vitamin E-Schutz geheilt!“ SK). Diese Zusammenhänge wurden vom Münchner Institut zur Erforschung neuer Therapieverfahren chronischer Krankheiten und Immunologie sowie von amerikanischen Wissenschaftlern über Jahre hinweg untersucht. Auf ihren Ergebnissen fußt auch das neue Behandlungskonzept der Therapeuten , die den Schauspieler Jürgen Schmidt wieder fit gemacht haben. 20 Jahre hat der gebürtige Bochumer Theater gespielt, von Hamlet bis Mephisto. Als Kommissar brachte er in der TV-Vorabendserie Einsatz für Lohbeck Ganoven zur Strecke. Er war Tatort-Star in Streifen wie Gegen den Strom und Schlaflose Nächte. Außerdem hat er in Filmen von Rosamunde Pilcher mitgespielt. Wer in so vielen Rollen überzeugend sein will, muß absolut fit sein. Jürgen Schmidt hat dieses Problem jetzt im Griff. Nach Auskunft seiner Münchner Therapeuten greifen inzwischen schon viele Prominente aus Politik, Wirtschaft und Showbusiness wie Jürgen Schmidt zu ägyptischem Schwarzkümmelöl, um ihre Leistungsfähigkeit zu verbessern. Im ZDF Magazin Gesundheit berichtete kürzlich auch der bekannte Fernseharzt Dr. Günter Gerhardt über die außerordentlichen Heilwirkungen des Mittels und zitierte den Propheten Mohammed, der schon vor 1500 Jahren in seiner Schrift Hadith geschrieben hat: Das Schwarzkümmelöl heilt jede Krankheit - außer den Tod. In Amerika boomt der Verbrauch des edlen Mittels zur Zeit derart, daß gelegentlich sogar Lieferengpässe im Orient auftreten. Vielleicht auch deshalb: US-ƒrzte haben dem ägyptischen Schwarzkümmelöl, das bei Berbern und in ägyptischen Priesterkulten als Vitalitätsdroge und Potenzmittel einen sehr guten Ruf hat, den Beinamen Viagra der Pharaonen verliehen. Jürgen Schmidt augenzwinkernd: Widersprechen möchte ich dieser Beurteilung keinesfalls. ots

8.2 Selen

Selen, Bedeutung für die menschliche Gesundheit Selen wurde im Jahre 1817 von Berzelius erstmals beschrieben, aber erst seit 1957 ist bekannt, daß es ein essentielles Spurenelement ist. Ursprünglich als Karzinogen eingestuft, wissen wir heute, daß Selenverbindungen nicht nur anti-oxidativ und anti-inflammatorisch wirken, sondern auch anti-karzinogen. Selenmangel führt bei Coxsackie-Virus-Infektion zu Keshan-Disease (Kardiomyopathie) und Kashin-Beck-Disease (Osteoarthropathie) und zum myxödematösen Kretinismus bei zusätzlichem Iodmangel. Gravierende Veränderungen des Selenhaushaltes und der Selenoproteine werden andererseits sowohl bei bakteriellen und viralen Infektionen, als auch bei Autoimmun- sowie Tumorerkrankungen beobachtet. Darüberhinaus zeigen epidemiologische Untersuchungen und Interventions-Studien, daß niedrige Selenversorgung ein Risikofaktor für das Auftreten verschiedener häufiger Tumorerkrankungen wie kolorektales Karzinom, Lungen-, Mamma- Prostata- und Schilddrüsenkarzinom ist. Aber auch die Arteriosklerose mit koronarer Herzerkrankung und Myocardinfarkt scheinen bei niedriger Selenversorgung häufiger zu sein. Selen wurde daher schon sehr lange vor allem in der Naturheil- und Alternativmedizin eingesetzt, bevor klinische Interventions-Studien die Effizienz und Wichtigkeit der Selensubstitution bei verschiedenen Erkrankungen belegen konnten. Als Bestandteil von Proteinen wurde Selen erst vor 25 Jahren entdeckt. Die meisten dieser Selenoproteine sind wesentlich an Hormonregulation, der Reproduktionsfunktion und vor allem an Redoxreaktionen beteiligt. Zu den wichtigsten selenabhängigen Enzymen, die bisher beim Menschen nachgewiesen wurden, gehören vier Glutathionperoxidasen (cytosolische GPx, gastrointestinale GPx, Plasma GPx, Phopholipid-Hydroxyperoxid-GPx), drei Thioredoxinreduktasen (TrxR), drei Deiodasen (Typ I und II 5´-Deiodase und Typ III 5-Deiodase) und das im Plasma vorkommende Selenoprotein P. In allen diesen Selenoproteinen liegt Selen in Form von Selenocystein vor, welches für die effiziente Katalyse der bekannten Selenoenzyme essentiell ist. GPx-Enzyme konnten inzwischen in allen Geweben von Säugetieren nachgewiesen werden, in denen oxidative Prozesse ablaufen. Durch den Abbau von H2O2 zu H2O und von Lipid- oder Cholesterol-Hydroperoxiden zu entsprechenden Alkoholen wirken diese Enzyme protektiv gegen Folgeprodukte reaktiver Sauerstoffverbindungen und sind somit am Schutz der Lipide und Biomembranen des Organimus vor Oxidation beteiligt. GPx-Enzyme beeinflußen außerdem den Leukotrien-, Thromboxan- und Prostaglandinstoffwechsel und haben damit entscheidende modulierende Wirkungen bei Entzündungsvorgängen. Etwa 60-70% des Plasmaselens sind beim Menschen im Selenoprotein P gebunden. Die Funktion dieses Proteins ist noch nicht eindeutig geklärt. Derzeit wird vermutet, daß es ein extrazelluläres antioxidatives Protein ist. Ebenso ist es am Abbau von Peroxinitrit beteiligt und bindet Schwermetalle. Da Selenoprotein P mit hoher Affinität an Endothelzellmembranen binden kann, wird angenommen, daß es bei Aktivierung des Endothels eine lokale antioxidative Wirkung entfalten kann. Die vor kurzem in höheren Säugetieren als Selenoprotein identifizierte Thioredoxinreduktase (TrxR) benötigt essentiell einen Selenocysteinrest als vorletzte Aminosäure zur enzymatischen Funktion. Kürzlich wurden hier noch zwei weitere gewebespezifisch exprimierte Isoenzymformen identifiziert. Durch die breite Substratspezifität der TrxR können verschiedene natürliche und synthestische Verbindungen, oxidierte Peptide und Proteine reduziert werden. Thioredoxin (Trx) und Glutathion sind natürliche Substrate der TrxR. Sie sind nicht nur Regulatoren des zellulären Redoxstatus, sondern auch der Redox-regulierten Funktion von Transkriptionsfaktoren, sowie hormonell regulierter Kernrezeptoren. Darüber hinaus ist Selen für die Funktion der Immunabwehr selbst offenbar bedeutsam. Phagozytose, Chemotaxis, Lymphozytenproliferation und Antikörpersynthese werden durch Selen positiv beeinflußt. Beim Menschen führte die tägliche Gabe von 200 µg Na-Selenit zu einer signifikanten Zunahme der “natural killer (NK)- Zell-Aktivität. Aus diesen Erkenntnissen der Grundlagenforschung erklärt sich die breite klinische Bedeutung von Selen. Da bei vielen Erkrankungen insbesondere entzündlicher und autoimmuner Genese vermehrt reaktive Sauerstoffspezies bzw. Sauerstoffradikale (Superoxidanionen, Hydroperoxyd und Hydroxylradikale) freigesetzt werden, benötigt der Organismus einen erhöhten antioxidativen Schutz. Die Radikalenbildung der Neutrophilen, die eigentlich der Abwehr von Bakterien und Viren dient, führt direkt zu einer Oxidation von Membranlipiden und somit zur Schädigung des eigenen Organismus, werden diese Radikale nicht abgefangen. Erste Studien zeigten einen positiven Einfluß von Selen auf den Krankheitsverlauf z.B. bei hämorrhagisch nekrotisierender Pankreatitis, schwerer Verbrennung und SIRS/Sepsis. Bei schwerkranken Intensivpatienten findet man bereits am Aufnahmetag erniedrigte Serum– Selenspiegel sowie eine verminderte Plasma-GPx-Aktivität, die auffällig eine inverse Korrelation mit der Mortalität aufweisen, somit wird vermutut daß eine Selen-Mangelernährung einen entscheidenden Prädispositionsfaktor für schwere Erkrankungen darstellen könnte. Eine rasche Umverteilung des Selens im Körper bzw. eine Ausscheidung über die Niere bei Beginn einer schweren systemischen Erkrankung wäre ebenso denkbar. In einer kürzlich publizierten Studie konnte jedoch keine vermehrte Selenausscheidung im Urin von Sepsispatienten nachgewiesen werden. Unter längerer parenteraler Ernährung und Fortbestehen der Erkrankung sinkt der Selenspiegel weiter ab. Es lag daher nahe, kontrollierte Studien durchzuführen, um zu zeigen, ob eine Selensubstitution bei schwerer Sepsis den Krankheitsverlauf beeinflussen kann. Wir konnten in einer ersten prospektiven Placebo kontrollierten Studie bei 42 Patienten mit schwerer Sepsis/SIRS (APACHE II Score >15) zeigen, daß eine Selensubstitution das akute Nierenversagen signifikant auf ein Drittel senken kann. Noch bedeutsamer war die Senkung der Mortalität bei Schwerstkranken (APACHE II Score >20). In der mit 500 µg/d Selen substituierten Gruppe starben nur 4 von 11 Patienten gegenüber 8 von 9 in der Gruppe mit der bisher empfohlenen Selensubstitution von 35 µg/d. Nur unter der höheren Selensubstitution normalisierten sich sowohl Plasmaselenspiegel, als auch die GPx–Aktivität. In einer weiteren, davon unabhängig durchgeführten Dresdener Studie an chirurgischen Sepsispatienten konnte ein vergleichbares Ergebnis erzielt werden. Daher führen wir derzeit eine multizentrische Studie durch, nachdem diese ersten Ergebnisse alle bisherigen Erwartungen übertroffen haben. Für die Schilddrüse ist schon lange bekannt, das ein Selenmangel zur erhöhten Inzidenz einer Thyreoiditis führt, da das während der Schilddrüsenhormonsynthese notwendige Sauerstoffperoxid nicht durch die GPx abgebaut werden kann und es kommt dadurch zur oxidativen Schädigung der Thyreozyten. In einer eigenen Studie konnte gezeigt werden, dass die entzündliche Aktivität in der Schilddrüse bei Patienten mit einer Autoimmunthyreoiditis signifikant gesenkt werden konnte, wenn den Patienten über 3 Monate 200 µg Natrium-Selenit verabreicht wurde. Auch die Lebensqualität war unter der Therapie deutlich gebessert. Selen und die Selen–abhängigen Enzyme haben infolge der bisherigen Ergebnisse aus der Grundlagenforschung in den letzten Jahren an Bedeutung zugenommen, woraus sich ein weites Feld von möglichen klinischen Anwendungen ergibt. Weitere prospektiv randomisierte Studien wären dringend notwendig. Der Selenbedarf ist nach dem oben gezeigten Ergebnissen also in bestimmten Situationen höher als von der DGE empfohlen. Der tägliche Bedarf wird mit etwa 1µg Selen/kg Körpergewicht angegeben, das entspricht den Minimalanforderungen, ist aber zur Infektionsprophylaxe bzw. möglicherweise auch Karzinomprophylaxe deutlich zuwenig. Die mittlerer Selenaufnahme durch die Nahrung beträgt in Deutschland etwa 35-65 µg pro Tag und liegt an der unteren Grenze beziehungsweise unter der empfohlenen Mindestanforderung. Die bisher vorliegenden Interventionsstudien belegen, daß eine Selenaufnahme von etwa 200 – 300 µg pro Tag notwendig sind, um den Organismus vor Tumoren, Infektionen und Arteriosklerose besser zu schützen. Eine zusätzliche Selenzufuhr ist also bei allen Risikopersonen zu empfehlen. Toxische Wirkungen von Selen zeigen sich erst ab einer Einnahme von mehr als 3000 µg Selen pro Tag über einen Zeitraum von mehr als 4 Wochen. Grauverfärbung der Haare, und Anstieg der Leberenzyme sind klinische Zeichen einer Intoxikation, die nach Absetzen aber reversibel sind. Quelle: www.Hausfrauenrevolution.com Autor: Prof. Roland Gärtner, Universität München

T

9.1 Tocopherol

Tocopherol, . siehe Vitamin E

9.2 Tocotrienol

Tocotrienol, siehe Vitamin E 

V

10.1 Vitamin C

Vitamin C Ascorbinsäure (Vitamin C) ist ein farb- und geruchloser, kristalliner, gut wasserlöslicher Feststoff mit saurem Geschmack. Sie ist eine organische Säure, ihre Salze nennt man Ascorbate.

Synthetische Ascorbinsäure gibt es in vier verschiedenen räumlichen Anordnungen der Struktur. Man nennt solche molekülgleichen aber strukturverschiednen Moleküle Stereoisomere. Biologische Aktivität weist jedoch nur die L-(+)-Ascorbinsäure auf. Diese nennt man auch natürliches Vitamin C, z.B. aus der Acerolakirsche. In der künstlich hergestellten Ascorbinsäure ist nur ein Viertel davon vorhanden, die restlichen 3 Viertel sind unwirksam. Ihre wichtigste Eigenschaft ist die physiologische Wirkung als Vitamin; ein Mangel kann sich bei Menschen durch Skorbut manifestieren.

Die L-(+)-Ascorbinsäure und ihre Ableitungen (Derivate) mit gleicher Wirkung werden unter der Bezeichnung Vitamin C zusammengefasst. Der Sammelbegriff Vitamin C ist ungenau, denn er umfasst daher auch Stoffe, die im Körper zu L-(+)-Ascorbinsäure umgedenn setzt werden können, wie z. B. die Dehydroascorbinsäure (DHA).

Die DHA hat 2 Wassertoffatome (H-Atome) abgegeben und zwar an ein sog. freies Radikal, dem 2 Elektronen (H-Atome) fehlten und das dadurch zum freien Radikal wurde. Freie Radikale entreißen den Stoffen in der nächsten Umgebung die fehlenden Elektronen und richten Zerstörungen an, wenn nicht genügend Elektronenspender wie Vitamin C oder Vitamin E u.a. vorhanden sind, die freiwillig Elektronen abgeben und dabei friedlich bleiben. Die DHA ist also kein Anti-Oxidans mehr, da es keine H-Atome (Elektronen) mehr spenden kann.

Skorbut war bereits im 2. Jahrtausend v. Chr. im Alten Ägypten als Krankheit bekannt. Auch der griechische Arzt Hippokrates und der römische Autor Plinius berichten darüber.

Bis ins 18. Jahrhundert war Skorbut die häufigste Todesursache auf Seereisen. Im Jahre 1747 untersuchte der englische Schiffsarzt James Lind diese Krankheit. Er nahm zwölf Seeleute, die unter Skorbut litten, und teilte sie in sechs Gruppen zu je zwei Personen. Jeder Gruppe gab er zusätzlich zu den üblichen Nahrungsrationen einen weiteren speziellen Nahrungsmittelzusatz.

Im Speziellen: Obstwein, Schwefelsäure, Essig, Gewürze und Kräuter, Seewasser, sowie Orangen und Zitronen. Er stellte fest, dass die Gruppe, welche die Zitrusfrüchte erhielt, eine rasche Besserung zeigte. 1757 veröffentlichte Lind dieses Resultat. Doch erst 1795 ließ die britische Marine die Nahrungsrationen auf See mit Zitronensaft ergänzen. Zusätzlich wurden auch Sauerkraut und Malz zur Skorbutprävention eingesetzt.

Im Jahr 1912 entdeckte der Biochemiker Casimir Funk nach Studien zu der Mangelerkrankung Beriberi, dass diese durch das Fehlen einer chemischen Substanz, Thiamin, einem B-Vitamin, verursacht wurde. Er prägte dafür das Kunstwort „Vitamin“, eine Zusammensetzung aus vita (Leben) und Amin. Den damals noch unbekannten Faktor, der heutzutage als Vitamin C bekannt ist, nannte er Antiskorbut-Vitamin.

1921 gab der Biochemiker Sylvester Zilva einer Mischung von aus Zitronensaft isolierten Substanzen, die in der Lage war, Skorbut zu heilen, die Bezeichnung Vitamin C. Bereits 1927 gelang es dem ungarischen Wissenschaftler Albert von Szent-Györgyi Nagyrapolt, Vitamin C aus der Nebenniere, Orangensaft bzw. Weißkohl zu isolieren.

Die so isolierte Ascorbinsäure sandte er Zilva zu, der nach Analyse fälschlicherweise jene aber nicht als Vitamin C erkannte. Durch diesen Fehler verzögerte sich die Identifikation von Ascorbinsäure als Vitamin C um mehrere Jahre. In den 1920er Jahren verfehlten auch andere, wie z. B. der Wissenschaftler Karl Paul Link oder Oberst Edward B. Vedder, den Nachweis dafür, dass Ascorbinsäure Skorbut heilen kann und das postulierte Vitamin C ist.

Pflanzen mit natürlichem Vitamin C-Gehalt, also mit L-Ascorbinsäure:

Buschpflaume 2300–3150 mg, wächst in Australien
Camu-Camu 2000 mg
Acerolakirsche 1300–1700 mg, als Trockenextrakt bis zu 17 000 mg
Hagebutte 1250 mg
Guave 300 mg
Sanddornbeere 200–800 mg
Schwarze Johannisbeere 177 mg
Petersilie 160 mg
Grünkohl 105–150 mg, , besonders gut geeignet, da man leicht 100 g davon essen kann
Rosenkohl 90–150 mg, , besonders gut geeignet, da man leicht 100 g davon essen kann
Brokkoli 115 mg, , besonders gut geeignet, da man leicht 100 g davon essen kann
Paprika 100 -200 mg, besonders gut geeignet, da man leicht 100 g davon essen kann
Vogelbeere (Ebereschenfrucht) 98 mg
Spinat 50–90 mg
Kiwi 80 mg
Erdbeere 50–80 mg
Zitrone 53 mg
Orange (Apfelsine) 50 mg
Passionsfrucht 30-50 mg
Rotkohl 50 mg
Apfelbeere 10-50 mg
Weißkohl 45 mg
Mango 39 mg
Heidelbeere 22 mg
Ananas 20 mg
Sauerkraut 20 mg
Kartoffel 17 mg
Avocado 13 mg
Cranberry 13 mg
Apfel 12 mg
Banane 10–12 mg
Pfirsich 10 mg
Zwiebel 7 mg
Birne 5 mg

In Sauerkraut und Kohlgemüse ist Ascorbinsäure in einem Komplex gebunden. Wird das Gemüse gekocht, zerfallen die Moleküle in L-Ascorbinsäure und 3-Hydroxyindol, sodass es in gekochtem Zustand mehr Vitamin C enthalten kann als im rohen Zustand. Durch zu langes Kochen wird das Vitamin jedoch zerstört und gelangt verstärkt in das Kochwasser.

Herstellung und Verwendung
Die Jahresproduktion für Ascorbinsäure liegt weltweit bei etwa 80.000 Tonnen (2006). Diese Menge hat sich seit 1999 mehr als verdoppelt (1999: 35.000–40.000 t[, 2004: >50.000 . Marktführer war lange Zeit die Schweizer Hoffmann-La Roche (30 % Weltumsatz), gefolgt vom BASF-NPEG-Kartell (auch etwa 30 %) und der Firma Merck. 2002 hat Hoffmann-La Roche seine Vitaminsparte für 3,4 Milliarden Schweizer Franken (etwa 2,1 Milliarden Euro) an die niederländische Koninklijke DSM verkauft. Ascorbinsäure wird zur Zeit hauptsächlich in China produziert.

Stereochemie:
Unterschied zwischen natürlicher, wirksamer und synthetischer, unwirksamer Ascorbinsäure Industriell hergestellte Ascorbinsäure existiert in vier verschiedenen stereoisomeren Formen, die optische Aktivität aufweisen. Beispiel: Man stelle sich die linke Hand vor, die zu einer senkrechten Achse gespiegelt wir und dann werden beide Hände zu einer waagerechten Achse gespiegelt. Man sieht dann 4 Hände, aber nur die erste würde in einen linken Handschuh passen. So ist es mit der einzig wirksamen L-Ascorbinsäure. Nur sie wird von den beteiligten Enzymen erkannt. Alle anderen Stereoisomere sind wertlos.

Die 4 Stereoisomere (Spiegelbilder) nennt man: L-Ascorbinsäure (die wirksame) und D-Isoascorbinsäure sowie D-Ascorbinsäure und L-Isoascorbinsäure. Trotz dieser geringen Unterschiede sind die Stereoisomere (Spiegelbilder der räumlichen Anordnung) der L-Ascorbinsäure im Körper fast alle inaktiv, da die am Stoffwechsel beteiligten Enzyme spezifisch L-Ascorbinsäure erkennen.

Physiologische Bedeutung
Vitamin C ist ein Radikalfänger und hat eine antioxidative Wirkung (es wirkt also als Reduktionsmittel, d.h. es gibt H-Atome oder Elektronen ab). Einem Radikal, meit ist es ein Sauerstoffradikal, fehlen ein oder mehrere Wasserstoffatome (H-Atome).Vitamin C ist nun in der Lage, diese fehlenden Wasserstoffatome zu „spenden“ und so das Radikal „friedlich“ zu stimmen. Solche Elektronenspender (Elektronendonatoren) sind auch Vitamin E, Carotinoide und viele andere Vitalstoffe.

Weiterhin stellt Vitamin C ein wichtiges Coenzym für die Biosynthese des Proteins (Eiweißes) Kollagen benötigt und vieler anderer Proteine.

Mangel an Vitamin C führt zur Instabilität von Kollagen (Ehlers-Danlos-Syndrom). Da Kollagen in praktisch allen Organen und Geweben des menschlichen und tierischen Organismus vorkommt, vor allem aber im Bindegewebe, wird bei Mangel von Vitamin C Skorbut ausgelöst.

Auch bei der Hydroxylierung von Steroiden ist Vitamin C ein wichtiger Cofaktor. Darüber hinaus spielt es eine wichtige Rolle beim Aufbau von Aminosäuren wie beispielsweise dem L-Tyrosin. Auch bei der Umwandlung von Dopamin zu Noradrenalin (Neurotransmitter), im Cholesterin-Stoffwechsel und bei der Carnitinbiosynthese wird Ascorbinsäure benötigt.

Mit Niacin und Vitamin B6 steuert Vitamin C die Produktion von L-Carnitin, das für die Fettverbrennung in der Muskulatur benötigt wird. Weiterhin begünstigt es die Eisenresorption im Dünndarm. Ohne Vitamin C ird praktisch kein Eisen aufgenomme.

Bedarf
Hier gehen die Meinungen stark auseinander. Studien zur Pharmakokinetik von Vitamin C zeigen, dass eine volle Sättigung der Körperreserven mit Vitamin C (3000 mg) eine tägliche Zufuhr von 200 mg erfordert. Immunzellen wie Lymphozyten, Neutrophile und Monozyten werden bereits bei einer täglichen Aufnahme von 100 mg Vitamin C gesättigt. Die vollständige Plasmasättigung wird bei Zufuhr von 1000 mg Vitamin C pro Tag erreicht. Allerdings nimmt die Bioverfügbarkeit bei oraler (über den Mund) Einnahme mit steigender Einzeldosis stark ab. 200 mg werden noch nahezu vollständig aufgenommen. Aus diesem Grund ist es sinnvoller, mehrere Einzeldosen mit je 200 mg über den Tag verteilt zu sich zu nehmen, als einmalig 1000 mg (= 1 g).

Quelle: Wikipedia und Sepp Klik 

10.2 Vitamin D

Vitamin D, genauer Vitamin D3 oder Cholecalciferol

Cholecalciferol (auch Colecalciferol oder kurz Calciol), Vitamin D3 ist das physiologisch in allen nicht-pflanzlichen Zellen, und so auch im Menschen, vorkommende Vitamin D. Da es im Körper mit Hilfe von ultraviolettem Licht (UV-B) in der Haut aus Cholesterol gebildet werden kann, ist der historische Begriff Vitamin der Definition nach nicht völlig zutreffend. In der Nahrung kommt es im Wesentlichen in Fettfischen vor oder wird den Lebensmitteln als Nahrungsergänzungsmittel zugefügt. Es hat im Körper die Funktion eines Prohormons und wird über eine Zwischenstufe zu dem Hormon Calcitriol umgewandelt.

Vitamin D spielt eine wesentliche Rolle bei der Regulierung des Calcium-Spiegels im Blut und beim Knochenaufbau. Ein Vitamin-D-Mangel führt mittelfristig bei Kindern zu Rachitis und bei Erwachsenen zu Osteomalazie (Knochenerweichung).
Eine Unterversorgung mit Vitamin-D scheint nach bisherigen Untersuchungen ein Risikofaktor für viele Erkrankungen zu sein, nicht nur wie man bis vor Kurzem annahm nur ein Risiko für den Knochenaufbau.:
*Autoimmunkrankheiten (wie z. B. Multiple Sklerose, Morbus Crohn, Diabetes mellitus Typ 1, Systemischer Lupus erythematodes, rheumatoide Arthritis
*Infektionskrankheiten wie Tuberkulose oder Atemwegsinfekte
*Bluthochdruck
*Vitamin D und Calcium sind schützen vor Dickdarmkrebs sowie einer Vielzahl weiterer Krebsarten, wie z. B. Brustkrebs, Leukämie, Nierenkrebs, Ovarialkarzinom, Pankreaskarzinom, sowie Karzinome des Halses, des Kopfes und des Oesophagus.
* Osteopenie und Osteoporose
Durch Zufuhr von Vitamin D lässt sich die Anzahl der Stürze von Menschen über 65 Jahren reduzieren. Die Einnahme von 700 bis 1000 IE reduzierte das Sturzrisiko um 19 Prozent.
*Kardiovaskuläre Erkrankungen, d.h. Erkrankungen von Herz und Kreislauf
*Metabolisches Syndrom, d.h. die Gesamtzahl der Erkrankungen, die durch massives Übergewicht entstehen wie Herz-Kreislauf-Probleme, Diabetes Typ 2, Durchblutungsstörungen, Atemnot u.a.
*Allgemein erhöhte Sterblichkeit
*Muskelschwäche und -schmerzen und Fibromyalgie
*Demenz und Parkinson-Krankheit, Hirnleistungsstörung, Parodontitis bei Schwangeren (Zahnfleischentzündungen)

Die Beeinflussung dieses Risikofaktors Vitamin-D-Mangel durch landesweite Zufuhr von Vitamin D lässt in der Summe eine Reduktion der Mortalität (Sterblichkeit) erwarten. (Hochrechnung für Deutschland).

Die US Gesundheitsorganisation Institute of Medicine (IOM) untersuchte zwischen 2008 und 2010 das bis dato vorhandene Datenmaterial über Vitamin D und ihre Folgen für die menschliche Gesundheit. Ziel der Studie war konkrete, auf wissenschaftliche Studien basierte Empfehlungen bezüglich Vitamin D zu geben. Die Studie ergab, dass gesundheitliche Vorteile über die Knochengesundheit hinaus für Vitamin D Werte höher als 20 ng/ml wissenschaftlich umstritten sind. Der Tagesbedarf an Vitamin D wurde damit auf nicht mehr als 600 IU festgelegt, wobei die maximale tägliche Dosis auf 4000 I.E. angehoben wurde. Die Empfehlung basierte auf dem Studium von mehr als 1000 Veröffentlichungen zu Vitamin D und ist damit die größte Vitamin D Untersuchung des letzten Jahrzehnts.

Ferner ist das Vitamin-D-System wichtig für die Entwicklung und Funktion des Nerven- und Muskelsystems. Es gibt Studien, die eine Supplementierung mit Vitamin D im Zusammenhang mit der Entstehung von Allergien bringen. Ob das auch für andere Autoimmunerkrankungen gilt, ist umstritten. Insbesondere betrachten einige Autoren den „Vitamin-D-Mangel“ als eine Folge der Erkrankung selbst. Allerdings ist die wirkungsvolle Therapie von Allergien durch Vitamin-D-erzeugende UVB-Strahlen kein Gegenargument, da sich die orale Aufnahme pharmakologisch erheblich von der endogenen Produktion in der Haut unterscheidet Formen von Vitamin D
Neben Vitamin D3 werden die folgenden Substanzen aus der Vitamin-D-Klasse unterschieden:
Vitamin D1: Verbindung von Ergocalciferol (D2) und Lumisterol, 1:1
Vitamin D2: Calciferol, genauer: Ergocalciferol (synthetisiert aus Ergosterol)
Vitamin D4: 22,23-Dihydroergocalciferol (gesättigte Form von Vitamin D2)
Vitamin D5: Sitocalciferol (synthetisiert aus 7-Dehydrositosterol)
Biosynthese von Vitamin D3
Die meisten Wirbeltiere, einschließlich des Menschen, decken einen Großteil ihres Vitamin-D-Bedarfs durch Sonnenbestrahlung ihrer Haut.
Definitionsgemäß sind Vitamine Substanzen, die der Körper selbst nicht herstellen kann, aber zum Leben benötigt, und die daher zugeführt werden müssen. Die Vorstufen des sogenannten Vitamin D werden aber vom Körper selbst hergestellt. Zum im Körper vorhandenen Provitamin 7-Dehydrocholesterol (der Ausgangssubstanz der Vitamin-D-Synthese) muss dann allerdings noch Sonnenlicht hinzukommen. Vitamin D3 wird also aus historischen Gründen als Vitamin bezeichnet. Aufgrund seiner endogenen Synthese und der Tatsache, dass seine Wirkung neben dem Syntheseort auch andere Gewebe betrifft, müsste Vitamin D3 als Prohormon (Vorstufe eines Hormons) bezeichnet werden.

Die Synthese von Vitamin D aus Cholesterin (genauer 7-Dehydrocholesterol) in der Haut durch Sonneneinstrahlung ist allerdings an bestimmte Bedingungen gebunden. Der Einstrahlungswinkel der Sonne sollte mindesten 50 Grad betragen. Das ist in unseren Breiten nur um die Mittagszeit von Mai bis August der Fall.
In den restlichn Monaten kann man also davon ausgehen, dass der Körper kaum in der Lage sein wird, Vitamin D zu bilden. Hier scheint es einen Zusammenhang zu geben zwischen der hohen Osteoporoserate und den nördlichen Breitengraden. Uns in Mitteleuropa fehlt einfach die Sonne.

10.3 Vitamin D - Sterblichkeit

Vitamin-D-Mangel erhöht die Sterblichkeit 10.8.14 Mai 2013 Menschen mit einem Vitamin-D-Mangel sterben vermutlich häufiger an Atemwegs-, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. Das zeigen Resultate der ESTHER*-Studie mit knapp 9.600 Teilnehmern, die in der Fachzeitschrift „American Journal of Clinical Nutrition“ veröffentlicht wurden. In Deutschland sind nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung 60 Prozent der Bevölkerung unzureichend mit Vitamin D versorgt. Dabei erfüllt der Nährstoff im Körper wichtige Funktionen: Er fördert zusammen mit Kalzium und Phosphat die Knochenhärtung und ist am Muskelstoffwechsel beteiligt. Zahlreiche Forschungsergebnisse der letzten Jahre legen nahe, dass das Vitamin aufgrund seiner hormonellen Wirkung auch bei anderen Krankheiten wie Herz-Kreislauf- Erkrankungen, Krebs, Diabetes und Atemwegserkrankungen eine Rolle spielt. Ob Vitamin D auch einen Effekt auf die Sterblichkeit der Bevölkerung hat, untersuchten Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Kooperation mit dem Epidemiologischen Krebsregister Saarland. In der ESTHERStudie begleiteten sie Personen ab 50 Jahren für einen Zeitraum von knapp zehn Jahren. Die Probanden beantworteten Fragen zu ihren Ernährungs- und Lebensgewohnheiten und nahmen an medizinischen Untersuchungen teil. Die Vitamin-D-Versorgung wurde zu Beginn der Studie und nach fünf Jahren anhand der 25- Hydroxyvitamin-D-Konzentration im Blutserum beurteilt, die auch die körpereigene Bildung widerspiegelt. Innerhalb eines Jahrzehnts starben 1.083 Probanden, darunter 433 Teilnehmer an Krebs-, 350 an Herz-Kreislauf- und 55 an Atemwegserkrankungen. Die Forscher stellten fest, dass viele Menschen vor allem im Winter nicht ausreichend mit Vitamin D versorgt sind. Vermutlich ist die geringe Sonneneinstrahlung in der dunklen Jahreszeit für die körpereigene Produktion nicht ausreichend. Im Januar hatten 24 Prozent der Teilnehmer einen sehr niedrigen (weniger als 30 nmol/l Serum-25-Hydroxyvitamin-D) und 71 Prozent einen niedrigen Vitamin-D-Spiegel (weniger als 50 nmol/l Serum-25-Hydroxyvitamin-D). Aber auch im Juli war bei immerhin 41 Prozent der Probanden eine niedrige und bei 6 Prozent eine sehr niedrige Vitamin-D-Konzentration nachweisbar. Bei den Teilnehmern mit einem niedrigen und sehr niedrigen Vitamin-D-Spiegel war die Sterblichkeit um das 1,2- beziehungsweise 1,7-Fache erhöht – verglichen mit Probanden mit einer ausreichenden Konzentration von mehr als 50 nmol/l Serum-25-Hydroxyvitamin-D. Das Risiko, an einer Herz- Kreislauf-Erkrankung oder einer Krebserkrankung zu sterben, war bei einem sehr niedrigen Vitamin-D-Spiegel um das 1,4- Fache erhöht, das für eine Atemwegserkrankung sogar um das Zweieinhalbfache. Kinder, Jugendliche und Erwachsene sollten nach Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) täglich 20 μg Vitamin D mit der Nahrung aufnehmen. Vitamin-D-reiche Lebensmittel sind Fettfische wie Hering und Makrele, Leber, Eigelb und einige Speisepilze. Über die Nahrung allein lässt sich der Bedarf allerdings nicht decken. Im Gegensatz zu anderen Vitaminen kann der Körper diesen Nährstoff mit Hilfe des Sonnenlichts in der Haut selbst bilden. In der Regel reicht die Stärke der Sonneneinstrahlung in Deutschland von März bis Oktober für eine ausreichende körpereigene Bildung von Vitamin D aus. Personen, die sich bei Sonnenschein kaum oder nur vollständig bekleidet im Freien aufhalten, haben jedoch auch im Sommer ein hohes Risiko für einen Vitamin-D-Mangel. Die Gesellschaft für Biofaktoren (GfB) weist darauf hin, dass vor allem ältere Menschen häufig von einem Vitamin-D-Mangel betroffen sind. Zum einen halten sie sich weniger im Freien auf, zum anderen wird die Haut mit zunehmendem Alter dünner und bildet dadurch weniger Vitamin D. „Zusätzlich stört eine Reihe von Medikamenten den Stoffwechsel des Vitamins wie Antiepileptika, Säureblocker, Blutdruck- und Cholesterinsenker“, erklärt Apotheker und Vitamin-D-Experte Uwe Gröber von der GfB. Daher empfiehlt er insbesondere älteren Menschen und Personen, die sich wenig im Freien aufhalten oder regelmäßig Arzneimittel einnehmen, ihren Vitamin-D-Status kontrollieren zu lassen und das Vitamin ggf. zu substituieren. Schöttker B, Haug U, Schomburg L, Köhrle J, Perna L, Müller H, Holleczek B, Brenner H: Strong associations of 25- hydroxyvitamin D concentrations with all-cause, cardiovascular, cancer, and respiratory disease mortality in a large cohort study. Am J Clin Nutr. 97 (4): 782-793 (2013) *ESTHER = Epidemiologische Studie zu Chancen der Verhütung, Früherkennung und optimierten Therapie chronischer Erkrankungen in der älteren Bevölkerung Quelle: http://www.gf-biofaktoren.de/ Presse-Kontakt: Kerstin Imbery-Will Büro für Öffentlichkeitsarbeit Tel./Fax: 04183/774623 e-Mail: Imbery-Will@t-online.de

10.4 Vitamin E

Vitamin E

Vitamin E ist ein Sammelbegriff für fettlösliche Substanzen mit antioxidativen und nicht-antioxidativen Wirkungen. Die am häufigsten vorkommenden Vitamin-E-Formen werden Tocopherole und Tocotrienole genannt. Vitamin E ist fettlöslich und Bestandteil aller Membranen tierischer Zellen, wird jedoch nur von photosynthetisch aktiven Organismen wie Pflanzen und Cyanobakterien gebildet. Auf der Zellmembran übt Vitamin E seine Schutzfunktion aus, indem es die Lipide (Fettstoffe) vor Oxidation (Ranzigwerden) schützt. Oxidierte Lipide in der Zellmembran verlieren ihre Funktion, die Zelle kann nicht mehr richtig versorgt werden und wird krank.
Häufig wird der Begriff Vitamin E fälschlicherweise allein für α-Tocopherol, die am besten erforschte Form von Vitamin E, verwendet.

Das echte natürliche Vitamin E besteht aus 4 Tocopherolen und 4 Tocotroenolen, man bezeichnet sie als Alpha-, Beta-, Gamma- und Delta-Tocopherol und als Alpha-, Beta-, Gamma- und Delta-Tocotrienol. Ich bezeichne dieses echte natürliche Vitamin E deshalb als 8-fach-Vitamin E. Geschichte
Vitamin E wurde als „Fruchtbarkeits-Vitamin“ entdeckt. Herbert M. Evans und Katherine S. Bishop (zwei US-amerikanische Forscher) wiesen 1922 als erste auf einen bis dahin unbekannten fettlöslichen Faktor hin, der für die Reproduktion von Ratten notwendig war. In den Folgejahren wurde dieser Faktor vor allem aus Weizenkeimöl, Hafer und Mais isoliert, als Vitamin erkannt und aufgrund der bereits bekannten Vitamine A, B, C und D nun Vitamin E genannt. 1938 wurde die Struktur von Vitamin E (hier Alpha -Tocopherol) aufgeklärt, zudem kam es im gleichen Jahr zur ersten chemischen Synthese. Vertreter der ebenfalls zu den Vitamin-E-Formen zählenden Tocotrienole wurden erstmals 1956 beschrieben und synthetisiert.
c
Gerade Gamma- und Delta-Tocopherole scheinen eine wesentlich höhere Schutzwirkung zu haben. Das gleiche gilt auch für die Tocotrienole, wo eine 40-fach höhere Schutzwirkung für die Zellmembranen festgestellt wurde. Im Handel befindliche Vitamin-E-Kapseln enthalten fast immer nur Alpha-Tocopherol.
Man erkennt daran die mehrfach höhere Wirkung eines „8-fachen-Vitamin-E-Produktes“, das alle 4 Tocopherole und alle 4 Tocotrienole enthält.  

Z

11.1 Zucker

Zucker
Wie gefährlich ist Zucker wirklich?

Statistisch gesehen verzehrt jeder Deutsche mehr als 34 Kilogramm Zucker pro Jahr. Dabei brauchen wir den Stoff gar nicht. Kohlenhydrate aus Brot oder Nudeln liefern die Energie, die unser Körper benötigt. Daraus kann er dann selbst Zucker herstellen.

Zucker liefert unserem Körper nichts außer überflüssigen Kalorien, die uns bekanntermaßen dick werden lässt. Wissenschaftler finden aber immer mehr Hinweise, dass Zucker uns auch krank macht.

Risiko Haushaltszucker
Saccharose (Haushaltszucker) besteht zum einen aus Glucose, auch Traubenzucker genannt. Der andere Teil ist Fructose - also Fruchtzucker. Die beiden Stoffe werden in unserem Körper unterschiedlich verarbeitet: Fruchtzucker wird über den Darm verdaut. Traubenzucker verwertet der Körper mit Hilfe des Hormons Insulin. Gerät unser Insulinhaushalt außer Kontrolle, entsteht Diabetes.

Wie entsteht Diabetes?
Zuckerkrankheit wird der Diabetes auch genannt. Doch er kann gravierende Folgen haben. Um was für eine Krankheit handelt es sich genau und welche Therapien gibt es?
Ist Fruhtzucker besser als Zucker? Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Fruchtzucker weniger satt macht als anderer Zucker, was die Gefahr birgt, mehr zu essen. Außerdem fördert er die Bildung von Fettpolstern, nicht nur der sichtbaren, sondern auch innerlich: Wer sehr viel Fruchtzucker verzehrt, lagert auch in der Leber Fett ein. Schon Kinder können so eine Fettleber entwickeln, ähnlich wie Alkoholiker sie bekommen. Sie kann ein frühes Anzeichen des Metabolischen Syndroms sein, einem ganzen Bündel von Krankheiten: Diabetes, Bluthochdruck und Adipositas.

Tückische Süße des Fruchtzuckers
Dennoch werden immer mehr Produkte mit Fruchtzucker gesüßt - Ketchup, Fertiggerichte, Soßen oder Müslis beispielsweise. Das Wort Frucht lässt den Zucker harmlos erscheinen. Deshalb werben manche Hersteller damit. Doch Fruchtzucker ist nicht kalorienärmer oder gesünder als normaler Zucker. Manchmal ist der Fruchtzucker aber auch gar nicht ausgewiesen. Eine spezielle Kennzeichnungspflicht für Fruchtzucker gibt es bisher nicht, so Armin Valet von der Verbraucherzentrale Hamburg. Für Menschen mit einer Fructose-Unverträglichkeit kann das zu gesundheitlichen Problemen führen.

Weitere Informationen
Fruchtzucker: Gesundes Image, böse Folgen
Fructose (Fruchtzucker) enthält genau so viele Kalorien wie herkömmlicher Zucker. Und jeder dritte Erwachsene leidet, ohne es zu wissen, unter einer Fruchtzuckerunverträglichkeit.
Säfte enthalten von Natur aus Fruchtzucker. Vor allem die beliebten Smoothies sind häufig voll davon. Das ist auch kein Wunder, bestehen sie doch aus Früchten in hochkonzentrierter Form mit samt ihrem natürlichen Fruchtzuckergehalt. Viele Leute unterschätzen daher den Zuckergehalt von Fruchtsäften und Smoothies.

Auch in frischem Obst steckt natürlich Fruchtzucker. Manche Obstsorten wie etwa kernlose Weintrauben enthalten vergleichsweise viel Fruktose, andere wie die meisten Beerensorten eher wenig. Dennoch sollten wir auf Obst nicht verzichten, da sich darin nicht nur lebenswichtige Vitamine befinden, sondern auch Ballaststoffe, die verhindern, dass der Zucker zu schnell in die Leber gelangt. Deshalb ist selbst Obst mit relativ viel natürlichem Zuckergehalt gesünder, als Lebensmittel, die zugesetzten Zucker enthalten.

Zucker als Droge
Süßer Geschmack verkauft sich gut, deshalb enthalten fast alle Fertiggerichte Zucker. Er regt im Gehirn die gleichen Gegenden an wie Alkohol oder Nikotin. Darüber sind sich Wissenschaftler einig. Manche Forscher bezeichnen die Gier nach Süßem sogar als echte Sucht. Doch diese These ist umstritten. Der Pharmakologe Professor Rainer Spanagel forscht an der Universität Heidelberg, welche Veränderungen ein hoher Zuckerkonsum im Gehirn bewirken kann.

Energielieferant für Tumorzellen
Ist es dennoch in Ordnung, einfach weiter Zucker zu essen, solange man nicht dick wird? Nicht unbedingt, denn auch bei schlanken Menschen kann der Insulinhaushalt gestört sein. Etwa fünfzehn Prozent aller Typ 2 Diabetiker sind schlank. Auch sie können die Folgeerkrankungen treffen, bis hin zu Krebs. 

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