Macadamianussöl – bei Geovis aus kontrolliert biologischem Anbau!
Macadamia-Nußöl ist einzigartig in der Fettsäurezusammensetzung und übertrifft das beste Olivenöl. Es ist universell einsetzbar, auch zum Braten und Backen - ob Gemüse oder Fleisch, der Genuß ist einzigartig.
Macadamianussöl – bei Geovis aus kontrolliert biologischem Anbau!
Ihren Namen erhielt sie von dem Naturwissenschaftler Ferdinand von Mueller, und zwar nach seinem Freund Dr. John MacAdam, der Mitte des 19. Jahrhunderts von Schottland nach Melbourne auswanderte.
Die runden Nüsse haben einen äußerst feinen, süßen, cremig-wachsigen Geschmack. An der Schale beißen sich die üblichen Nussknacker allerdings die Zähne aus. Die harte Hülle muss maschinell geknackt werden, denn sie hat die härteste Schale aller Nüsse. Die Nüsse haben einen Ölgehalt von bis zu 78 %.
Macadamianussöl wird aus den reifen Samen von Macadamia ternifolia F. v. Muell. (Protaceae) durch Pressen (kaltgepresstes Macadamianussöl) oder durch Pressen und/ oder Extraktion und anschließende Raffination gewonnen (raffiniertes Macadamianussöl).
Die auch als Queenslandnuss bezeichnete Macadamianuss kommt, wie schon der Name erkennen lässt, ursprünglich aus Australien. Sie ist ein wichtiges Nahrungsmittel der Aborigines Australiens. Die Macadamianuss wurde erstmals 1930 auf Hawaii angebaut, inzwischen ist sie die einzige aus Australien stammende Pflanze von kommerzieller Bedeutung. Der ursprünglich aus Queensland bis New Southwales stammende bis zu 15 m hohe, 8-15 Fruchtknoten pro Traube tragende Baum wird heute weltweit angebaut und die (teuren) Nüsse auf dem Weltmarkt angeboten. Wichtige Anbauländer sind Australien, Südafrika und der amerikanische Bundesstaat Hawaii.
Nach der Ernte werden die sehr harten Nüsse (Ölgehalt bis zu 78 %) mit speziellen Knackmaschinen gebrochen, gekocht oder geröstet (wenn das Öl gewonnen werden soll) und weiterverarbeitet (z. B. gesalzen, wenn die Nüsse exportiert werden). Heute werden vor allem die Macadamianüsse im Handel angeboten, das Macadamianussöl ist (noch) von geringerem Interesse, weil es einfach noch unbekannt ist. Es ist nicht teurer, aber besser als ein gutes Olivenöl, da es höchstens etwa 2% mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthält, die beim Erhitzen zertsölrt werden. Beim Olivenöl sind es ca 6%.
Das klare, goldgelbe kaltgepresste Macadamianussöl weist einen charakteristischen nussigen Geruch und Geschmack auf.
Macadamianussöl deckt ein weites Fettsäurespektrum von Myristin-, bis Lignocerinsäure ab, überwiegend sind jedoch Ölsäure (53-67 %), Palmitoleinsäure (16-24 %) und Palmitinsäure (8-10 %) vorhanden. Arachin-, Gadolein-, Behen-, Eruca-, und Lignocerinsäure ist zwischen 1-3 % vorhanden. Bislang wird Macadamianussöl in der Kosmetik verwendet (pflegende Hautcremes, hautregenerierende Salben). Als Speiseöl zum Verfeinern von Salaten und zum Erhitzen ist es hervorragend geeignet und geschmacklich kaum zu übertreffen.
Ölsäure: wichtigste einfach-ungersättigte Fettsäure mit 18 KOhlenstoffatomen. Vorkommen auch in Palm-/Rapsöl 68%, Olivenöl 55%-80%
Palmitoleinsäure: einfach ungesättigte Fettsäure mit 16 Kohlenstoffatomen, Vorkommen hauptsächlich in Macadamianußöl und Sanddornöl
Palmitinsäure: gesättigte Fettsäure mit 16 Kohlenstoffatomen
Arachinsäure: gesättigte Fettsäure mit 20 Kohlenstoffatomen
Gadoleinsäure: einfach ungesättigte Fettsäure mit 20 Kohlenstoffatomen
Behensäure: gesättigte Fettsäure mit 22 Kohlenstoffatomen
Erucasäure: einfach ungesättigte Fettsäure mit 22 Kohlenstoffatomen
Lignocerinsäure: gesättigte Fettsäure mit 24 Kohlenstoffatomen
Gesättigte und einfach ungesättigte Fettsäuren kann man erhitzen, ohne dass schädliche Stoffe entstehen.
Da Macadamianußöl hauptsächlich einfach ungesättigte Fettsäuren enthält, kann man es sowohl erhitzen als auch als Salatöl verwenden. Es ist dafür sogar besser geeignet als Olivenöl, darüberhinaus schmeckt es auch besser.
Egal was Sie braten (Fleisch, Kartoffeln) oder dünsten (Gemüse), Macadamianussöl
ist unübertroffen, sowohl geschmacklich als auch vom gesundheitlichen Standpunkt her.
Das heute hochim Kurs stehende kaltgepresste Rapsöl sollte man keinesfalls erhitzen, da es 27% mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthält und dadurch schädliche Stoffe entstehen können.Das gleiche gilt auch für Distelöl, Sonnenblumenöl, Weizenkeimöl u.a.